Historischer Verein Huckarde

Neues Buch: Bergmann-Bier brachte Napoleon kein Glück

Die Bergmann-Brauerei in Hörde ist eine Dortmunder Erfolgsgeschichte. Um die ursprüngliche Bergmann-Brauerei in Rahm ranken sich Legenden. Jetzt sind die erstmals zusammengefasst in einem Buch.
Im Café des Rahmer Rewe-Markt fand die Präsentation des Buches über die Bergmann-Brauerei statt. Mit dabei (v.l.) Reinhard Amshove, Thomas Raphael, Marc Amshove, Dieter Eichmann und Theo Sobkowiak. © Holger Bergmann

Heimatforscher versuchen seit Jahren, Belege für die größte Legende des Dortmunder Westens zu finden. Bislang ohne Erfolg. Demnach soll Napoleon 1813 Bonaparte auf der Rückkehr von seinem verhängnisvollen Feldzug nach Russland mit seinen Truppen Rast ist Marten gemacht haben.

Er übernachtete in dem längst abgerissenen Haus, das im Volksmund „Das rote Haus“ genannt wurde. Die Straße „Am Roten Haus“ erinnert an dieses Gebäude. Dort soll der Eroberer auch Dortmunder Bier getrunken haben.

Die Bergmann-Brauerei, damals nur wenige hundert Meter von dem Roten Haus entfernt, ging immer davon aus, dass dem Franzosen Bergmann-Bier serviert wurde.

Ein Supermarkt auf den Brauerei-Fundamenten

Das ist eine von vielen Geschichten, die es jetzt erstmals zusammengefasst in einem Buch zu lesen gibt. Aufgeschrieben von Theo Sobkowiak, zusammengestellt von Dieter Eichmann und herausgegeben vom Historischen Verein Huckarde.

Die Präsentation des Buches, Band 5 der Reihe „Wissenswertes aus dem Stadtbezirk“, fand am Donnerstag im Rewe Amshove in Rahm statt. Ein wohlgewählter Ort, denn der Supermarkt steht auf den Fundamenten der Bergmann-Brauerei, die dort von 1796 bis 1972 stand.

Hier gibt es das Buch zu kaufen

Erhältlich ist das 122 Seiten starke Buch für 10 Euro bei

  • Buchhandlung Seitenreich, Huckarder Straße 352
  • Stift und Papier, Rahmer Straße 3
  • Bäckerei Auffenberg, Rahmer Straße 33
  • Zahnarztpraxis Spranke, Altfriedstraße 9
  • Bergmann Brauerei GmbH, Elias-Bahn-Weg 2
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