Umgekippter Tanklastzug

Nach Unfall mit Lkw: Straße in Dortmund muss gesperrt werden

Dass vor Tagen nahe der OWIIIa ein Lkw umgekippt ist, hat immer noch Auswirkungen auf den Verkehr: Das Tempo ist gedrosselt. Jetzt muss die Straße auch noch mal komplett gesperrt werden.
Ein umgefallener Tanklaster ist am Freitag (8.1.) auf der Huckarder Straße unter der OWIIIa geborgen worden. © Helmut Kaczmarek (Archivbild)

Nach dem Unfall am vergangenen Freitag (8. Januar) auf der Huckarder Straße / Dorstfelder Allee an der Auffahrt zur OWIIIa bleibt die Geschwindigkeit dort zunächst reduziert. Maximal dürfen Verkehrsteilnehmer 30 km/h fahren.

Bei der Bergung des Gefahrgutes, das der Lkw geladen hatte, war es zum Austritt einer Chemikalie gekommen. Straßenbelag, Kanalisation und der mittlere Grünstreifen wurden dadurch verunreinigt.

Die Fahrbahnoberfläche ist zwar nach der Bergung in der Nacht von Samstag auf Sonntag (10.1.) durch eine Spezialfirma gereinigt worden.

Am Sonntagmorgen wurde aber deutlich, dass die Deckschicht durch den ausgelaufenen Gefahrstoff so gravierend geschädigt worden ist, dass sie komplett erneuert werden muss. Das teilte die Stadt Dortmund jetzt mit.

Fräskanten sorgen für Tempo 30

Am Sonntag nach dem Unfall wurde die Fahrbahndecke abgefräst, damit der Verkehr am Montag (11.1.) teilweise frei gegeben werden konnte. Wegen der Fräskanten wurde die Geschwindigkeit aber auf 30 km/h abgesenkt.

Seit Montag kann der Verkehr auf der Huckarder Straße und der Dorstfelder Allee in der Nord-Süd-Richtung wieder fließen.

Die Grafik der Stadt Dortmund zeigt, in welchem Bereich die Sperrung ab dem 23. Januar gilt.
Die Grafik der Stadt Dortmund zeigt, in welchem Bereich die Sperrung ab dem 23. Januar gilt. © Stadt Dortmund © Stadt Dortmund

Weiterhin gesperrt bleiben muss der Bereich zwischen der Heinrich-August-Schulte-Straße und der Dorstfelder Allee, denn hier muss eine Spezialfirma noch Reinigungsarbeiten der Kanalisation durchführen.

Die dort ansässigen Logistikunternehmen bleiben aber erreichbar, eine Zu- und Abfahrt ist über die Unionstraße möglich.

Während der Abpumparbeiten traten am Freitagabend plötzlich gefährliche Substanzen aus, weshalb die ABC-Spezialeinheit ein zweites Mal zu dem umgestürzten Tanklastzug ausrücken musste.
Während der Abpumparbeiten traten am Freitagabend plötzlich gefährliche Substanzen aus, weshalb die ABC-Spezialeinheit ein zweites Mal zu dem umgestürzten Tanklastzug ausrücken musste. © Helmut Kaczmarek © Helmut Kaczmarek

Der Mutterboden im mittleren Grünstreifenbereich ist bereits abgetragen und ebenso wie die abgefräste Fahrbahndecke speziell entsorgt worden. Neuer Boden wird noch geliefert, heißt es bei der Stadt.

Straße ist ab 23. Januar gesperrt

Die Arbeiten für eine neue Asphaltdecke sind für den 24. Januar (Sonntag) vorgesehen. Dafür muss bereits einen Tag zuvor die Straße komplett gesperrt werden. Ziel ist, dass der Verkehr direkt am folgenden Montag (25.1.) wieder vollständig fließen kann. Witterungsbedingt kann es aber noch Verzögerungen geben.

Die Reparatur des betroffenen Gehwegbereiches erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

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