Leichtbauhalle fürs Nahverkehrsmuseum Mooskamp wird für Gartenausstellung schick gemacht

Redakteur
Das Nahverkehrsmuseum auf dem alten Bahnbetriebswerk am Mooskamp in Huckarde
Das Nahverkehrsmuseum auf dem alten Bahnbetriebswerk am Mooskamp in Huckarde (Archivfoto) wird für die IGA 2027 aufgewertet. © Stephan Schuetze
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Mit dem „Zukunftsgarten“ entsteht rund um die Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde einer der drei Hauptstandorte der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr (IGA) 2027. Dort wird sich von April bis Oktober 2027 die Garten- und Landschaftsbaubranche präsentieren und viele verschiedene Veranstaltungen werden stattfinden.

Das Bahnbetriebswerk Mooskamp wird elementarer Bestandteil des Dortmunder Zukunftsgartens und liegt im Jahr 2027 innerhalb des Ausstellungsbereichs. Um das Bahnbetriebswerk als Ausstellungsort vorzubereiten, ist als erstes von drei Projekten der Neubau einer Leichtbauhalle geplant.

Der Bau der Halle soll über Mittel der IGA-Festbetragsförderung des Landes NRW finanziert werden. Der Verwaltungsvorstand der Stadt hat jetzt beschlossen, dem Rat der Stadt den Neubau der Leichtbauhalle am Bahnbetriebswerk Mooskamp zu empfehlen. Das teilte jetzt Stadtsprecher Christian schön mit.

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Das Bahnbetriebswerk

Aus dem ehemaligen Bahnbetriebswerk Mooskamp der Ruhrkohle Bahn- und Hafenbetriebe ist vor vielen Jahren das Nahverkehrsmuseum Dortmund entstanden. Der Museumsbetrieb erfolgt unter Einsatz von arbeits- und sozialpolitischen Beschäftigungsmaßnahmen in Kooperation mit dem Jobcenter und der Stadt Dortmund. Betreiberin des Nahverkehrsmuseums ist die Bahnhof Mooskamp gGmbH.

Gestalterisch soll sich die Leichtbauhalle durch vertikale Begrünung auch optisch und ökologisch in den Kontext einer Gartenausstellung einbetten. Als Ergänzung zu den bestehenden Gebäuden soll die neue Leichtbauhalle das Nahverkehrsmuseum Mooskamp in die Lage versetzen, sowohl zusätzliche Ausstellungselemente in Form historischer Fahrzeuge zu platzieren und gleichzeitig anlassbezogen Angebote für unterhaltsame Informationsangebote und spielerische Wissensvermittlung (Info- und Edutainment) rund um die Themen Mobilität und Nahverkehrsgeschichte zu machen.

Zugleich böte sich so die Möglichkeit, während der Gartenschau Aktivitäten der weiteren IGA-Ebenen „Unsere Gärten“ und „Mein Garten“ zu präsentieren, attraktive Programmpunkte aufzuzeigen und somit den gesamtstädtischen Ansatz gebündelt abzubilden, so Christian Schön.

Hallenneubau für 640.000 Euro

Hierfür soll das Mooskamp-Betriebsgelände in den kommenden Jahren durch Begrünung und Sanierung der Gleisinfrastruktur noch weiter aufgewertet werden. Schön: „Und auch schon im Vorfeld zur IGA 2027 können mittels der Leichtbauhalle Informationen zum Entwicklungs-, Planungs- und Bauprozess der Öffentlichkeit kontinuierlich zugänglich gemacht werden.“

Für den Hallenneubau wurden Kosten von 636.800 Euro ermittelt, die förderfähig sind. Dabei ist mit Zuwendungen des Landes NRW in Höhe von 70 Prozent zu rechnen.