Pastoralverbund Nord-West

Dreikönigssingen: Segen im Briefkasten, zum Mitnehmen und digital

Das farbenfrohe Bild an den Haus- und Wohnungstüren wird fehlen. Die Sternsinger-Aktion findet trotz Corona statt. Im Stadtbezirk Mengede kommt der Neujahrssegen auf drei Wegen in die Häuser.
Das farbenfrohe Bild wird in diesem Jahr fehlen. Die Sternsinger, wie hier in Mengede im vergangenen Jahr, sammeln 2021 auf anderen Wegen Spenden für andere Kinder und bringen den Neujahrssegen in die Haushalte. © Markus Kohlenberg (Archiv)

„Ob die Sternsinger in diesem Jahr kommen?“ Die Frage steht groß auf einem Flyer der katholischen Gemeinde St. Remigius in Mengede. Darunter ein Scherenschnitt der drei Weisen aus dem Morgenland – und die Antwort: „Sternsingen aber sicher“.

Wie andernorts auch schellen die Kinder aber nicht an den Türen, singen nicht live und halten keine blecherne Spendendose hin. „Doch gerade jetzt ist es besonders wichtig, Gottes Segen in die Häuser zu bringen und auf die Not von Kindern weltweit aufmerksam zu machen“, heißt es in den Pfarrnachrichten des Pastoralverbunds Dortmund Nord-West. „Die Sternsinger kommen auf drei sicheren Wegen. Den Segen gibt es im Briefkasten, zum Mitnehmen und digital.“

Segen kommt per Post in den Briefkasten

Seit Weihnachten und bis zum Aktionswochenende am 9./10. Januar verteilen die Ehrenamtlichen der drei Gemeinden in Bodelschwingh, Mengede und Nette einen Sternsingerbrief. Darin sind zum einen Informationen zur diesjährigen Aktion.

Sie steht unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“. Im Kern geht es um das Thema Arbeitsmigration. Die Sternsinger-Aktion weist darauf hin, dass es für Kinder wichtig ist, in einem intakten Umfeld aufzuwachsen, das ihnen Halt gibt.

In Sternsinger-Briefen kommt der Segen per Post in die Briefkästen. Neben Informationen zur diesjährigen Aktion und dem Segensaufkleber enthält der Brief auch ein Spendentütchen.
In Sternsinger-Briefen kommt der Segen per Post in die Briefkästen. Neben Informationen zur diesjährigen Aktion und dem Segensaufkleber enthält der Brief auch ein Spendentütchen. © Uwe von Schirp © Uwe von Schirp

Ebenfalls in dem Brief befinden sich eine Spendentüte und der Segensaufkleber für die Haus- und Wohnungstüren „C+M+B“ („Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus).

Spenden per Tütchen oder Banküberweisung

Das Tütchen können Spender im Pfarrbüro oder während der Gottesdienste in den Kirchen abgeben. Spenden sind zudem per Banküberweisung auf das Konto der jeweiligen Gemeinde bei der Volksbank Dortmund-Nordwest möglich:

  • Bodelschwingh: Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung – Sternsinger, IBAN: DE89 4406 0122 4020 0197 07
  • Mengede: Kirchengemeinde St. Remigius – Sternsinger, IBAN DE35 4406 0122 4000 2158 01
  • Nette: Kirchengemeinde St. Josef – Sternsinger, IBAN: DE41 4406 0122 4030 0171 00

Die Sternsingerbriefe verteilen die Ehrenamtlichen an die Haushalte, die die Kinder mit ihren Begleitern in den vergangenen Jahren besucht haben. Wer auf jeden Fall einen Brief erhalten möchte, kann sich per E-Mail an die Verantwortlichen für die Aktion in Bodelschwingh, Mengede oder Nette wenden.

Videoandacht sendet den Segen digital

Neben dem „Segen im Briefkasten“ gibt es am Aktionswochenende auch einen „Segen zum Mitnehmen“. Unter Einhaltung des Abstandsgebots können Menschen zu festen Zeiten an den Kirchen spenden und den Segensaufkleber mitnehmen:

  • Mengede: Samstag (9.1.), 10 bis 13 Uhr, St. Remigius, Siegenstraße
  • Bodelschwingh: Sonntag (10.1.), 10.30 bis 11.30 Uhr, Mariä Heimsuchung, Rohdesdiek
  • Nette: Sonntag (10.1.), 10.30 bis 14 Uhr, St. Josef, Friedrich-Naumann-Straße

Damit nicht genug: Für diejenigen, die nicht nur spenden und den Aufkleber über ihre Türen kleben möchten, gibt es einen „Segen digital“. Über seine Social-Media-Kanäle und die Internetseite sendet der Pastoralverbund ab dem Dreikönigstag (Mittwoch, 6.1.) eine kurze Videoandacht mit dem Segensgruß der Kinder und Jugendlichen.

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