Die digitale Kochshow, eine Mischung aus Online-Kochkurs und Bierverkostung, läuft erstmals am 5. Dezember. © Matthias vom Büchel (Archiv)
Coronavirus

Digitale Koch-Show: Dortmunder Gastronom kocht live im Internet

Eine digitale Koch-Show ist die neueste Erfindung eines Dortmunder Gastronomen, um im Lockdown arbeiten zu können. Der Online-Kochkurs samt Bierverkostung geht am 5. Dezember an den Start.

Das perfekte Dinner, The Taste, Das große Backen: Viele Koch- und Back-Shows im Fernsehen sind Zuschauer-Magneten. Auf eine ähnliche Resonanz hoffen auch die Dortmunder Macher der neuen „Hopfenküche“. Die läuft aber nicht im Fernsehen, sondern digital.

Bis zur Premiere sind es nur noch wenige Tage: Einen Tag vor Nikolaus wird zum ersten Mal in der „Hopfenküche“ gekocht. Dann startet das Team des Lütgendortmunder Restaurants „Hopfen & Salz“ in Kooperation mit den Craft-Beer-Pionieren von „Superfreunde“ sein interaktives Digitalformat.

„Die digitale ,Hopfenküche‘ ist eine Mischung aus Online-Kochkurs und Bierverkostung“, sagt „Hopfen & Salz“-Gründer und Bierkenner Antonio Link. So sollen Menschen auch während des Corona-Lockdowns einen geselligen Abend verbringen können.

Im Restaurant an der Volksgartenstraße 61 wurde für das neue Format extra eine Show-Küche eingerichtet. Von dort aus wird die „Hopfenküche“ mit Webcams live ins Internet gestreamt. Zur Premiere am 5. Dezember (Samstag) begrüßt Antonio Link den Hamburger Bierexperten Stefan Schröer, Mitgründer der Craft-Beer-Marke „Superfreunde“.

„Mit Bier und guter Küche kennen wir uns aus“

Ebenfalls mit am Herd steht Max Zellmer. Er ist Store-Manager der „Bierothek“ in Dortmunds Thier-Galerie, davor hat er viele Jahre das Bochumer Fachgeschäft „Biermuda“ geführt. Beginn der etwa zweistündigen Premiere ist um 18 Uhr. „Mit Bier kennen wir uns ebenso aus wie mit guter Küche – das wollen wir jetzt auch in der ,Hopfenküche‘ zeigen“, sagt Antonio Link.

Bilder wie diese gibt es während der Corona-Krise nicht. Antonio Link hofft wie wohl alle Dortmunder Gastronomen schnell auf bessere Zeiten.
Bilder wie diese gibt es während der Corona-Krise nicht. Antonio Link hofft wie wohl alle Dortmunder Gastronomen schnell auf bessere Zeiten. © Stephan Schütze © Stephan Schütze

Die Koch-Show ist als interaktives Format gedacht. Alle Teilnehmer sind über eine Videokonferenz-Software miteinander verbunden. Antonio Link und Stefan Schröer bereiten in der Showküche vor laufenden Kameras ihre Lieblingsgerichte zu – die Teilnehmer zu Hause folgen ihnen dabei und kochen am heimischen Herd mit.

Premiere mit Gerichten ohne Fleisch

Der Auftakt wird fleischlos sein: Auf dem Speiseplan stehen veganes Gulasch sowie Penne mit Gemüseragout. Dazu will man fünf unterschiedliche Biersorten trinken. „Wichtig ist uns, dass die Leute Spaß haben‘“, sagt Link, „wir wollen mit ihnen ins Gespräch kommen, Fragen beantworten und für gute Unterhaltung sorgen.“

Die Zutaten, die zum Mitkochen benötigt werden, sowie die Biere können angemeldete Teilnehmer vor der Veranstaltung im Restaurant abholen. Auch ein Versand ist möglich.

„Hopfen & Salz“ bietet normalerweise eine sehr große Bierauswahl an: 16 Biere gibt es vom Fass, rund 300 Flaschenbiere stehen in Kühlschränken bereit. Momentan ruht der Betrieb im zweiten Teil-Lockdown. Angeboten wird jedoch ein Abhol- und Lieferservice (Mittwoch bis Sonntag, je von 12 bis 21 Uhr).

Hier gibt es die Tickets für die digitale Koch-Show

  • Tickets für die „Hopfenküche“ gibt es online unter https://hopfenundsalz.ticket.io.
  • Die Teilnahme kostet 55 Euro (im Preis enthalten ist das Bier-Paket mit fünf Bieren, ein „Superfreunde“-Glas und Zutaten zum Mitkochen).
  • Wer nur das Bier-Paket (inkl. Glas) haben möchte, zahlt 28,50 Euro.
  • Werden die Pakete mit der Post verschickt, fallen Versandgebühren in Höhe von 8 Euro an.
Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
1968 geboren und seit über 20 Jahren Redakteurin bei Lensing Media. Zuständig für den Dortmunder Westen mit seinen Stadtbezirken Lütgendortmund, Mengede und Huckarde sowie für die Stadt Castrop-Rauxel.
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Beate Dönnewald

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