Unfallträchtige Kreuzung

Coronavirus: Ampel-Bau an A40-Horror-Ausfahrt verzögert sich erneut

Es ist die Verzögerung der Verzögerung der Verzögerung: Der Umbau einer der gefährlichsten Kreuzungen Dortmunds dauert länger als geplant. Eigentlich sollten die Ampeln schon in Kürze stehen.
Die Horror-Ausfahrt an der A40 bekommt endlich eine Ampel-Anlage. Die Arbeiten laufen seit zwei Wochen. © Reiner Uhlenbrock

So richtig rund will es mit dem Kreuzungs-Umbau an Dortmunds Horror-Ausfahrt einfach nicht laufen. Erst dauerte es Jahre, bis das Projekt überhaupt auf den Weg gebracht wurde, dann verzögerte sich der geplante Baustart und nun ruht die Baustelle an der unfallträchtigen A40-Ausfahrt mindestens bis zum 10. Februar.

Erst dann wird die ausführende Firma an der unfallträchtigen Kreuzung A40 (Anschlussstelle Lütgendortmund)/Werner Hellweg/Wilhelmshöh die Arbeiten wieder aufnehmen. Das teilen das Tiefbauamt und die Autobahn GmbH des Bundes am Donnerstag (28.1.) in einer Pressemitteilung mit.

Eigentlich sollten die Arbeiten schon längst die Zielgrade erreicht haben. Denn nach dem Baustart am 10. November war seitens der Stadt von einer rund dreimonatigen Bauzeit die Rede. Doch dieser Zeitplan hat sich nun erledigt.

Corona-Pandemie sorgt für Engpässe

Eigentlich, heißt es von der Stadt Dortmund, habe die Baufirma die Arbeiten nach der Winterpause am 18. Januar wieder aufnehmen wollen. „Diese Wiederaufnahme wurde aufgrund von Personalengpässen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und den daraus folgenden sich ausweitenden gesetzlichen Coronaschutzverordnungen mehrmals verschoben.“

Die Baumfirma werde die verlorene Zeit nach Möglichkeit aufholen, schreibt die Stadtverwaltung. „Wir bitten weiterhin um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.“

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