Ein Schild weist auf die Maskenpflicht am Phoenix-See in Dortmund hin. © dpa
Oster-Feiertage

Verwirrende Corona-Regeln am Phoenix-See: Eis essen wird kompliziert

Feiertage und schönes Wetter machen den Phoenix-See über Ostern zu einem beliebten Ziel. Deshalb gelten an den Tagen besonders strenge Regeln. Wer ein Eis essen möchte, sollte das beachten.

Auch an den Feiertagen müssen Besucher am gesamten Phoenix-See eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, einschließlich der Spazierwege rund um den See. Wer etwas essen, trinken oder ein Eis schlecken will, muss daher genau überlegen, wo er das tut.

Die einzigen Ausnahmen von der Maskenpflicht gelten für Kinder bis zum Schulalter sowie Menschen, die aus medizinischen Gründen befreit sind und das auch mit einem ärztlichen Zeugnis nachweisen können. Fahrrad- und Rollerfahrer dürfen nach den Regeln der Stadt Dortmund ebenfalls auf den Mund-Nasen-Schutz verzichten.

Unterschiedliche Zeit-Regelungen verwirren

Für alle anderen gilt die Maskenpflicht an allen Tagen, also auch an Karfreitag und zu Ostern. Dabei sind die zeitlichen Regelungen rund um den See nicht einheitlich. Im Hafenbereich an der Hafen- und Kaipromenade besteht Maskenpflicht von 9 bis 20 Uhr, auf den Wegen jenseits von Burg und Hafenbecken lediglich zwischen 12 und 18 Uhr.

Da es gerade am Phoenix-See ab Spätnachmittag bis in den Abend hinein noch einmal richtig voll wird, lässt sich über die Sinnhaftigkeit dieser zeitlichen Beschränkung streiten.

Gerade rund um das Hafenbecken locken Eisdielen, Bäckereien und Imbisse mit Getränken und Essen zum Mitnehmen. Verzehren dürfen das die Kunden dort allerdings nicht, denn bis 20 Uhr sind Kai- und Hafenpromenade ebenso wie der Rudolf-Platte-Weg und der Platz vor der Burg tabu für einen Schluck Kaffee, für Eis oder Pommes, weil dazu zwangsläufig die Maske entfernt werden müsste.

Jenseits der Wegeflächen ist essen und trinken erlaubt

Hungrigen und durstigen See-Besuchern bleibt also nur der schnelle Spurt auf Wiesen und Bänke jenseits der Wege. Dort darf die Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln abgenommen werden, um etwas zu sich zu nehmen, wie Stadt-Pressesprecher Christian Schön erklärt.

Die Stadt kündigt an, dass an allen Tagen der Kommunale Ordnungsdienst und der Außendienst der „Taskforce Corona“ im Stadtgebiet unterwegs sein werden, um die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren. Am Phoenix-See sollen zudem Sicherheitsdienste ihre Runden drehen.

Stadt-Pressesprecher Christian Schön rät dazu, Hotspots wie den Phoenix-See an den Feiertagen zu meiden. Schön empfiehlt als Alternative in der Nähe das Phoenix-West-Gelände, wo es ein weiträumiges Wegenetz gibt.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Seit 2001 in der Redaktion Dortmund, mit Interesse für Menschen und ihre Geschichten und einem Faible für Kultur und Wissenschaft. Hat einen Magister in Kunstgeschichte und Germanistik und lebt in Dortmund.
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Susanne Riese
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