Hier, direkt vor dem Supermarkt, findet die Hombrucherin Kornelia Richter immer wieder gestreute Körner für die Tauben, sagt sie. © Britta Linnhoff
Unbekannter

Trotz Verbot: Tauben bekommen immer wieder Futter auf der Straße

Regelmäßig ist Kornelia Richter im Ortskern unterwegs – und ärgert sich: Über jemanden, der offenbar Tauben füttert. Und das ausgerechnet vor einem Supermarkt. Richter findet das „eklig“.

Kornelia Richter ist öfter auf der Harkortstraße zum einkaufen unterwegs. Dass irgendjemand ausgerechnet vor dem Rewe-Supermarkt und dem Eingang zur Bäckerei nebenan offenbar immer wieder Tauben füttert, das ärgert sie.

„Neulich lagen Weizenkörner zwischen Rewe Schulenburg und dem im Moment verschlossenen Eingang zu Grobe direkt an der Hauswand, also direkt vor Lebensmittel-Geschäften“, berichtet die Hombrucherin. Und weiter: „Mit Wonne tobten rund 30 Tauben herum, flogen hoch, ließen sich 20 Zentimeter weiter nieder und dabei verteilten sich die Weizenkörner noch etwas weiter.“

Hier tummeln sich die Tiere an einer Bank am Hombrucher Marktplatz. Auch hier liegen manchmal die Körner.
Hier tummeln sich die Tiere an einer Bank am Hombrucher Marktplatz. Auch hier liegen manchmal die Körner. © Richter © Richter

Körner verteilen sich überall

An einem Mittwoch, an dem Markt ist auf der Harkortstraße, hätten Körner an der Ecke Tannenstraße, rund um den Brunnen, unter der Überdachung der Fleming-Apotheke und auch davor gelegen. Und auch wieder vor Grobe und Rewe.

Natürlich seien an den Futterstellen später auch die weniger schönen Hinterlassenschaften zu finden. Richter findet das „falsch verstandene Tierliebe“, denn schließlich seien gerade Tauben Krankheitsüberträger. Und sie wundert sich: Es gebe doch ein Fütterungsverbot für Tauben in Dortmund.

Diese „Futterstelle
Diese „Futterstelle“ fand Kornelia Richter schräg gegenüber vom Supermarkt. © Kornelia Richter © Kornelia Richter

Das gibt es in der Tat, bestätigt die Stadt auf Anfrage. In der „Ordnungsbehördlichen Verordnung“ heißt es in Absatz 6 zu Paragraph 13: „Wildtauben und verwilderte Haustauben dürfen nicht gefüttert werden“. Das Verbot gibt es übrigens bereits seit 1983.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Leben erleben, mit allem was dazugehört, das ist die Arbeit in einer Lokalredaktion, und das wird auch nach mehr als 30 Jahren niemals langweilig, in der Heimatstadt Dortmund sowieso nicht. Seriöse Recherche für verlässliche Informationen ist dabei immer das oberste Gebot.
Zur Autorenseite
Britta Linnhoff

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.