Poststübchen

Traditionskneipe in bester Lage öffnet wieder nach mehr als einem Jahr

Ein bunter Luftballonkranz schmückt den Eingang des Poststübchens in Hörde. Nach mehr als einem Jahr werden in der urigen Eckkneipe wieder Stößchen ausgeschenkt.
Unübersehbar: Das Poststübchen in Hörde ist wieder geöffnet. © Susanne Riese

Seit Ende August letzten Jahres waren die Türen zu einer der letzten echten Schankwirtschaften in Dortmund-Hörde geschlossen. Die Pächter des traditionsreichen „Poststübchen“ an der Schlanken Mathilde gingen in Rente, der Vertrag war ausgelaufen.

Corona erschwerte die Neuverpachtung

Corona machte es der Radeberger-Gruppe schwer, neue Wirte für die urige Eckkneipe zu finden. Mit einer kleinen Theke und nur drei Tischen ist der sehr kleine Schankraum unter Einhaltung von Abstandsregeln nur schwer zu bewirtschaften.

Jetzt hat sich jemand gefunden für Hördes kleine Schankwirtschaft. Bülent Durmus, der bereits seit mehr als sieben Jahren das Haus Kilp auf der anderen Seite der Hörder Brücke führt, hat das Poststübchen Ende August übernommen. Er hat wenig verändert, nur alles etwas heller gemacht. „Die Gäste mögen es so, wie es ist“, sagt er – klein, gemütlich, keine laute Musik.

Am Freitag (1. Oktober) wurde Eröffnung gefeiert. Ab sofort will Bülent Durmus von Montag bis Samstag ab 8 Uhr morgens bis in die Abendstunden öffnen. Was den Sonntag angeht, ist er noch unsicher. Zum Hörder Erntemarkt am kommenden Wochenende (9./10.10.) wird aber auf jeden Fall geöffnet sein.

Samstag war die Theke schon zum Frühschoppen gut besetzt. Und wenn das Wetter mitspielt, können die Gäste auch in der Fußgängerzone vor dem Haus an Holzgarnituren sitzen und das Treiben rund um die Schlanke Mathilde beobachten.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.