Der Klinik-Neubau an der Marsbruchstraße, dessen Bedeutung gerade in Corona-Zeiten zunimmt. © Jörg Bauerfeld
Krankenhäuser in Dortmund

Moderne Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Marsbruchstraße eröffnet

Die große Baustelle an der Marsbruchstraße hat ein Ende. Direkt neben der Elisabeth-Klinik entstand ein neues Gebäude. Seine Bedeutung nimmt gerade in Corona-Zeiten zu.

Seit gut zwei Jahren fiel den Verkehrsteilnehmern immer wieder die große Baustelle an der Marsbruchstraße auf. Direkt neben der Elisabeth-Klinik, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wuchs ein neues Gebäude in die Höhe. Jetzt wurde es offiziell eröffnet und seiner Bestimmung übergeben.

Wichtiger Anlaufpunkt in Dortmund

Es ist der moderne Neubau der Klinik, die ein wichtiger Anlaufpunkt für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen ist. Hier kann den Heranwachsenden geholfen werden, mit ihrer Krankheit klarzukommen.

Hier in diesem Gebäude der Elisabeth-Klinik gibt es seit 2002 ein stationäres Psychiatrie-Angebot für Kinder und Jugendliche. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

„Die bisherigen Räumlichkeiten der Tagesklinik an der Beurhausstraße in der Dortmunder Innenstadt entsprachen nicht mehr den Anforderungen an unser stetig wachsendes Leistungsangebot“, erklärte Dr. Daniel Napieralski-Rahn, Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik.

Mit dem Neubau ist auch das „Behandlungsvolumen“ vor Ort deutlich gestiegen. Mit der „alten“ Elisabeth-Klinik, die ein stationäres Therapieangebot anbietet, zieht nun auch die Tagesklinik an die Marsbruchstraße.

„Der Neubau gewährleistet unter baulichen Aspekten eine moderne kinder- und jugendpsychiatrische Patientenversorgung auf höchstem Niveau, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den letzten Jahren inhaltlich stetig weiterentwickelt haben. Durch den Umzug der psychiatrischen Institutsambulanz in den Neubau wird das niederschwellige und multiprofessionelle Behandlungsangebot abgerundet“, so Napieralski-Rahn.

Vernetzung von klinischen Angeboten

Rund 4,5 Millionen Euro hat der Neubau in Aplerbeck gekostet. Auf rund 750 Quadratmetern kann den jungen Patienten nun geholfen werden. Zudem bietet der Standort in Aplerbeck nun die Möglichkeit, ambulante und stationäre Behandlungsangebote miteinander zu vernetzen.

Ihre Geburtsstunde hatte die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Aplerbeck im Übrigen an der Schwerter Straße gegenüber der Zufahrt zur Schweizer Allee. Hier steht noch die Villa Elisabeth, in der die Klinik 1979 eröffnet wurde. 2002 erfolgte dann der Umzug an die Marsbruchstraße in das bestehende Klinik-Gebäude.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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Jörg Bauerfeld

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