Schule am Marsbruch

Medientag im Distanzunterricht – dabei lernen auch die Lehrer dazu

Am Dienstag (26.1.) startete in der Schule am Marsbruch der alljährliche Medientag. Dieses Jahr lief er komplett digital ab. Dennoch hatte die Förderschule neue Angebote.
Die Förderschule startete dieses Jahr erstmals komplett online mit dem Medientag. © Schule am Marsbruch

Digital ist er zwar sonst auch, doch dieses Jahr legten die Verantwortlichen des inklusiven Medientags an der Schule am Marsbruch gezwungenermaßen noch eine Schüppe drauf: Aufgrund der Pandemie fand der Tag erstmals ausschließlich online statt. „Die Angebote waren daher niederschwellig gestaltet, um alle Schüler zu erreichen“, sagt Annette Pola, Fachkraft für Medien und Digitales an der Schule.

Die Resonanz der Schüler, Eltern und Lehrer sei dabei durchweg positiv ausgefallen, auch die Aufrufe der Videos seien mit über 400 Klicks recht hoch, so Annette Pola.

Mitmach-Aktionen kommen gut an

Für die Schüler gab es auch in diesem Jahr Mitmach-Aktionen: Sie bastelten Daumenkinos, bauten Roboter oder haben ihre Umgebung fotografiert und mithilfe von Papier-Augen verschönert.

„Die Schüler fiebern dem Tag immer entgegen“, so Annette Pola. Doch auch für die Eltern und Lehrer gab es Angebote. Während Eltern Tipps und Links erhielten, um sich mit Medienkonsum und -nutzung auseinandersetzten, wurde das Lehrerkollegium erstmals in einer so genannten „Mikro-Fortbildung“ geschult. In einer Videokonferenz wurde dabei unter anderem der Umgang mit dem iPad erläutert.

Studenten der TU Dortmund haben außerdem Lernvideos für den Tag beigesteuert. Annette Pola ist mit den Ergebnissen zufrieden – und könnte sich durchaus vorstellen, den Medientag in Zukunft mit einer Mischung aus Distanz- und Präsenzaktionen zu gestalten.

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