Markus Siepmann, Straßenwärter der Autobahnmeisterei Hagen legt im Randbereich der A45 die Säge an. © Autobahn GmbH
Baumschnitt

Massiver Grünschnitt in den Autobahn-Ohren an A 45 und A 44

Für Straßenwärter ist es Tagesgeschäft, Autofahrern oder Anliegern fährt oft der Schreck in die Glieder angesichts des radikal gestutzten Grüns am Straßenrand. So wie jetzt an A 45 und A 44.

Von Oktober bis Ende Februar nehmen die Autobahnmeistereien die Randstreifen, Abfahrten und auch den Bewuchs in den so genannten Ohren der Autobahnkreuze ins Visier.

So geschehen Ende Januar auch im Bereich der Autobahnen 45 und 44 Höhe Eichlinghofen. Autofahrer zeigten sich danach erschrocken über den radikalen Schnitt, das habe in dieser Dimension nichts mehr mit Grünpflege zu tun.

Pressesprecherin der Autobahn GmbH Westfalen Susanne Schlengar zeigt Verständnis für diese Reaktion, versucht aber zu erklären: „Wenn wir das so stehen lassen würden, dann wächst alles massiv in die Höhe, weil rechts und links kein Platz ist.“ Da stimme das Verhältnis von Höhe und Breite der Bäume einfach nicht mehr.

Grün wird zur Gefahr für den Verkehr

Das wiederum sei bei viel Wind eine Gefahr für den Verkehr, weil Äste abbrechen könnten. Gerade nach den doch eher trockenen Jahren sei der Schnitt dringend nötig.

Bäume und Sträucher würden etwa 30 Zentimeter über dem Boden abgeschnitten. Susanne Schlengar gibt zu, dass „das am Anfang schrecklich aussieht“. Das Grün wachse aber schnell wieder nach.

An der A 45 waren Lars Nielsen und Markus Siepmann, Straßenwärter der Autobahnmeisterei Hagen, unterwegs und schnitten das Grün massiv zurück.

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Britta Linnhoff

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