Gefüllte Straßen, Geschäfte und Verkaufsstände: Auch im Jahr 2021 dürfte das schwierig werden. Doch ein alternatives Konzept wäre für die Schausteller ein Verlustgeschäft. © Marc Wernicke (Archiv)
Marktplatzfest

Marktplatzfest Hombruch: Veranstalterin wagt noch keine Prognose

Das Marktplatzfest ist das erste große Fest des Jahres in Hombruch. Mitten im Lockdown ist noch ungewiss, ob es stattfinden kann. Die Veranstalterin sagt: Entweder ganz oder gar nicht.

Die Schausteller Erna und Leo Fichna haben das Marktplatzfest – wie in jedem Jahr – bereits angemeldet. Normalerweise würden sie in „ungefähr zwei Wochen“, eine Rückmeldung von der Stadt erhalten, so Erna Fichna.

Jetzt, in der Pandemie und vor allem mitten im Lockdown, stellen sie sich auf eine längere Wartezeit ein. Theoretisch könnten sie und ihr Team „das Fest auch in nur vier Wochen aufbauen“, sagt Fichna.

Normalerweise startet das Marktplatzfest Mitte Mai: mit Kirmes, Biergarten, Bühne und Verkaufsständen – sowohl auf dem Marktplatz als auch auf der Harktorstraße. Denn das Fest wird mit einem verkaufsoffenem Sonntag verbunden.

Für Schausteller ist die Pandemie „sehr schwierig“

In Corona-Zeiten ein schwer durchführbares Szenario, doch ein Alternativprogramm wird es laut Erna Fichna wohl nicht geben: „Wir können nicht die gesamte Harkortstraße absperren und nach 250 Personen einen Einlassstopp einrichten.“

Zwar könne durchaus ein allgemeines Hygienekonzept umgesetzt werden – mit Masken, Desinfektionsspendern und Abstandsregeln. „Aber wenn wir die Veranstaltung nur auf dem Marktplatz durchführen, trägt sich die Veranstaltung wirtschaftlich nicht mehr“, erklärt Erna Fichna. Generell sei es für die Branche momentan sehr schwierig.

Ob es also zum Marktplatzfest kommt, sei von den Zahlen abhängig. „Das könnte zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinlich noch nicht einmal Frau Merkel persönlich beantworten.“

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