Aufgrund des großen Ärgers mit den Anwohnern gibt es jetzt an einer Baustelle im Dortmunder Süden einen Kompromiss. © Jörg Bauerfeld

Kompromiss nach Gefährdung von Arbeitern: Stadt Dortmund justiert nach

Eine Baustelle im Dortmunder Süden sorgte für große Aufregung. Trotz Sperrung fuhren immer wieder Fahrzeuge durch und gefährdeten sogar Bauarbeiter. Jetzt gibt es einen Kompromiss.

Bis Anfang Juli 2021 ist die Hellerstraße in Löttringhausen für den privaten Kraftfahrzeugverkehr in Teilen gesperrt. So war es vorgesehen. Der Grund sind Arbeiten der Donetz an den Versorgungsleitungen.

Da die Baustelle zwischen der Schneiderstraße und der Hohlen Eiche liegt, ist aufgrund der Baustellengröße und der schmalen Fahrbahn keine andere Lösung möglich. Die Durchfahrt ist nur für Lkw erlaubt und wird über eine Baustellenampel geregelt.

Die alte Regelung galt 24 Stunden am Tag

Diese Regelung galt bislang 24 Stunden am Tag. Stundenweise ist sogar ein Sicherheitsdienst im Einsatz, der verhindern soll, dass Pkw trotz Verbot durch die Baustelle fahren.

Da die Hellerstraße aber eine wichtige Verbindung zwischen Kirchhörde und Löttringhausen ist, haben sich Donetz und die Stadt Dortmund noch einmal zusammengesetzt und einen Kompromiss gefunden.

So soll die Hellerstraße zu bestimmten Zeiten wieder für den privaten Kraftfahrzeugverkehr geöffnet werden. An Werktagen können die Fahrzeuge die Baustelle zwischen 19 Uhr abends und 7 Uhr morgens wieder passieren – natürlich unter Berücksichtigung der Ampelregelung, weil es nur eine Fahrspur gibt.

Auch an Wochenenden ist eine Durchfahrt möglich. Zudem hat die Donetz es geschafft, das Baufeld aus dem Gehwegbereich herauszubekommen, sodass für die Fußgänger jetzt ein gefahrloses Begehen der Hellerstraße möglich ist.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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