Dieses Luftbild stammt aus dem Jahr 2020: Inzwischen hat sich am Hombrucher Bogen einiges getan. DSW21 will dem künftig Rechnung tragen. © Hans Blossey
Bus und Bahn

Hombrucher Bogen: DSW21 plant weitere Haltestellen in dem Neubaugebiet

Das Neubaugebiet Hombrucher Bogen gibt einem ganzen Stadtteil ein neues Gesicht. Das Areal ist mit U- und S-Bahn gut zu erreichen – für die Buslinien gibt es jetzt neue Pläne.

Auf einer Fläche von sieben Hektar entsteht seit 2017 mit dem „Hombrucher Bogen“ ein komplett neues Stadtteilviertel, das künftig hunderte Wohnungen, eine Kindertagesstätte, ein Seniorenheim und mehr beherbergen soll. Inzwischen ist davon bereits vieles umgesetzt worden: Neben den Baukränen stehen bereits zahlreiche fertige Gebäude.

Mit den zunehmend fertigen Gebäuden wächst auch die Zahl derer, die hier hin wollen: Zum Arzt, zur Polizei, zur Kita, in ihre Wohnungen oder zum Pflegeheim.

Die Anschlüsse an das U- und S-Bahn-Netz sind gut: Das Neubaugebiet an der Straße Luisenglück ist dabei mit der Stadtbahnlinie U42 (Grevel – Hombruch, Haltestelle „Eierkampstraße) im Zehn-Minuten-Takt angebunden. Über einen Fußweg ist die Stadtbahn-Haltestelle von dem Gebiet aus gut zu erreichen. Es sind nur ein paar Meter von der Stadtbahn-Haltestelle „Eierkampstraße“ bis zum Geschäftszentrum am Luisenglück. Seit Sommer 2019 ist der Weg offen.

Die Haltestelle „Dortmund-Barop S“ der S-Bahnlinie S 5 (Hagen – Dortmund) auf der Baroper Bahnhofstraße ist ebenfalls in der Nähe des Neubaugebietes.

Über einen Fußweg ist die Stadtbahn-Haltestelle von dem Gebiet aus gut erreichen.
Über einen Fußweg ist die Stadtbahn-Haltestelle von dem Gebiet aus gut erreichen. © Michael Nickel © Michael Nickel

Zwei Buslinien fahren am Hombrucher Bogen vorbei

Und die Busse? Unterwegs sind hier die Buslinien 446 (Hombruch – Salingen) und 448 (Rüdinghausen – Löttringhausen) mit ihrer Haltestelle „Harkortbogen“ auf der Harkortstraße.

Pläne liegen der Hombrucher Bezirksvertretung vor

Reicht das künftig aus? Bei der DSW21 hat man jedenfalls Neuerungen im Kopf: „Wir haben den Plan, nach dem Umbau des Luisenglücks zwischen Kreisverkehr und Stockumer Straße zukünftig zwei Haltestellen auf der Straße einzurichten: Eine beidseitige auf der Höhe des Neubaugebiets und eine weitere in Richtung Harkortbogen in Höhe Kaufland“, berichtet Britta Heydenbluth, Sprecherin von DSW 21.

Im Moment macht der Winter allen Bauarbeitern einen Strich durch die Rechnung. Die Arbeiten am Luisenglück ruhen.
Im Moment macht der Winter allen Bauarbeitern einen Strich durch die Rechnung. Die Arbeiten am Luisenglück ruhen. © Britta Linnhoff © Britta Linnhoff

Diesen Plan habe man der Hombrucher Bezirksvertretung mitgeteilt und warte nun auf eine Rückmeldung.

Der „Hombrucher Bogen“ ist aber nicht das einzige große neue Wohngebiet. Weitere rund 340 Wohnungen sollen ab diesem Jahr auf dem Gelände der alten Schreck-Mieves-Gleisfabrik an der Straße „An der Witwe“ entstehen.

Hier auf dem Gelände zwischen Krückenweg, Eisenbahnstrecke und der Straße An der Witwe wurden mehr als 100 Jahre lang Weichen produziert. Nun sollen hier auf dem alten Industriegelände zahlreiche neue Wohneinheiten gebaut werden.

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Britta Linnhoff

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