Karl-Heinz Strothmann: Am 18. Februar 2021 wäre er 100 Jahre alt geworden. © privat
Viele Talente

Heimatforscher Karl-Heinz Strothmann würde am 18. Februar 100 Jahre alt

Zeit für sich kann dieser Mann eigentlich nicht gehabt haben: Am 18. Februar wäre Karl-Heinz Strothmann 100 Jahre alt geworden. Er war nicht nur Heimatforscher, sondern viel mehr.

Am 18. Februar 2021 hätte der Baroper Heimatforscher Karl-Heinz Strothmann seinen 100. Geburtstag gefeiert. Noch heute stapeln sich in der ehemals gemeinsamen Wohnung von Karl-Heinz Strothmann und seiner Frau Brunhilde an der Baroper Bahnhofstraße Berge von zeitgeschichtlichen Dokumenten.

Aber nicht nur, denn Karl-Heinz Strothmann war nicht nur Heimatforscher, sondern auch Liederschreiber, Maler, Fotograf und Autor.

Strothmann starb am 6. August 1996 im Alter von 75 Jahren. Von seinem jahrelangen Fleiß profitieren noch heute viele Vereine und Archive. Einst entwarf er das Hombrucher Stadtwappen. Seine Bücher über die Hombrucher und Baroper Heimatgeschichte veröffentlichte er im Selbstverlag.

Strothmann war sehr bekannt

Nur wenige Menschen waren wohl seinerzeit so bekannt wie er. Dazu trugen ganz sicher auch die von ihm komponierten Lieder bei, wie der Walzer „Mein Hombruch“, der „Friedrich-Harkort-Marsch“ oder das Lied „An die Margarethenkapelle“. Dort, auf dem Evangelischen Friedhof, liegt Strothmann heute begraben.

Das Geschäft des Vaters von Karl-Heinz Strothmanns an der Baroper Bahnhofstraße, das er später übernahm. Eröffnet wurde das Geschäft, zu dem später auch eine Drogerie gehörte, im Jahr 1924.
Das Geschäft des Vaters von Karl-Heinz Strothmann an der Baroper Bahnhofstraße, das er später übernahm: Eröffnet wurde das Geschäft, zu dem später auch eine Drogerie gehörte, im Jahr 1924. © privat © privat

Mit 14 Jahren begann Karl-Heinz Strothmann eine Lehre als Kaufmann im Malergeschäft seines Vaters, das er mit 21 Jahren übernahm. 1969 gliederte er die Drogerie an der Baroper Bahnhofstraße an. Die verwandelte sich übrigens 1974 in ein Filmstudio: Sie wurde Schauplatz für den Fernsehfilm „Ich gehe nach München“ mit dem seinerzeit bekannten Schauspieler Dieter Borsche.

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Britta Linnhoff

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