Das Gebäude des Hallenbads stammt aus den 1970er Jahren. Momentan wird es noch saniert. © Britta Linnhoff
Corona-Zwangspause

Handwerker statt Schwimmer: Ein Bad macht sich fit für die Zukunft

Sie waren startklar, dann kam die zweite Corona-Welle und das Hallenbad in Hombruch ging wieder unter: Es blieb weiterhin geschlossen. Seit März 2020 wird hier nicht mehr geschwommen.

Sie haben unfassbar viel Geld, Zeit und auch Nerven in das Hombrucher Hallenbad investiert: Die Verantwortlichen der Sportwelt Dortmund nutzten die Zwangspause durch Corona für eine umfassende Sanierung. Das Bad aus den 1970er-Jahren hatte es bitter nötig.

Schwimmgäste wurden nicht nur im Becken nass, sondern auch von oben, es regnete durch. Die Umbauarbeiten liefen – von üblichen Überraschungen abgesehen – insgesamt nach Plan, aber die Pandemie tat das, was vorhergesagt war: Im Herbst kam die zweite Welle und damit waren die Pläne für die Wiedereröffnung des Bades hinfällig.

Weitere Baustellen stehen an

Jörg Husemann, Geschäftsführer der Sportwelt Dortmund, versucht, das Beste daraus zu machen: „Wir nutzen die Zeit“, sagt er. Kurzentschlossen nahm man sich weiterer Baustellen an. „Hier werden Sie nie fertig“, sagt Husemann, „wenn man an einer Stelle anfängt, sieht man wieder was Neues.“

Gesehen hatten sie, dass sich im Lehrschwimmbecken das Fugenmaterial stark abgenutzt hatte. Die Folge: relativ scharfe Fliesenkanten. Außerdem seien die Beckenzuläufe stark verrostet gewesen. Nun setzt eine Firma, die ohnehin vor Ort war, in die vorhandenen Rohre neue ein.

Wann das Bad wieder aufmacht? Das vermag auch der Geschäftsführer der Sportwelt nicht zu sagen, nur soviel: Von heute auf morgen gehe das jedenfalls nicht. Nach einer so langen Schließung müssen alle Leitungen, Filter und Becken überprüft werden. Dauer: zwei Wochen.

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Britta Linnhoff

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