Es geht rauf und runter, aber auf jeden Fall voran: Der neue Sport- und Freizeitpark an der Deutsch-Luxemburger Straße neben dem Hallenbad nimmt Formen an. Ein Teil ist bereits fertig, nebenan sieht es noch ein bisschen aus wie eine Mondlandschaft. © Britta Linnhoff
Sport- und Freizeitpark

(Fast) bereit für große Sprünge – Teil des Freizeitparks vor Eröffnung

Seit Monaten wird neben dem Hallenbad an der Deutsch-Luxemburger Straße gewerkelt. Inzwischen ist vieles des geplanten Sport- und Freizeitsparks fertig – etwas Entscheidendes fehlt aber noch.

Alles fing an mit einer guten Idee, an deren Umsetzung auch viele Kinder und Jugendliche beteiligt waren. Nach langer Planung nimmt nun der neue Freizeit- und Sportpark neben am Hallenbad Hombruch allmählich Gestalt an.

Bereits im Mai 2021 sind das Multifunktionsfeld und die Calisthenics- und Parkouranlage durch die Firma GreenTeam aus Sundern fertig geworden: Für das Multifunktionsfeld wurde die bereits vorhandene Asphaltfläche mit Linien für Basketball, Fußball und Eisstockschießen versehen und damit vielseitig nutzbar. Außerdem gibt es zwei neue Bolzplatz-Tore und vier Basketballkörbe.

Bereits fertig: die Calisthenics-Anlage, die Training an Stangen und Gerüsten ermöglicht.
Bereits fertig: die Calisthenics-Anlage, die Training an Stangen und Gerüsten ermöglicht. © Britta Linnhoff © Britta Linnhoff

Ebenfalls schon fertig sind die Calisthenics- (eine Art Training an Stangen und Gerüsten) und Parkouranlage. Die offizielle Eröffnung der Calisthenics- und Parkouranlage ist für den 27. August 2021 um 15.30 Uhr geplant.

Die Asphaltfläche hat zahlreiche neue Spielfeldlinien bekommen - außerdem Tore und Basketballkörbe.
Die Asphaltfläche hat zahlreiche neue Spielfeldlinien bekommen – außerdem Tore und Basketballkörbe. © Britta Linnhoff © Britta Linnhoff

An der „Skateplaza“ wird noch gebaut

Noch ein wenig gedulden müssen sich alle Kinder und Jugendlichen, die sich auf den Skatepark und die Pumptracks freuen. Derzeit werden die ersten Betonarbeiten durchgeführt. An der sogenannten „Skateplaza“, ein ebenflächiger Bereich mit diversen Einbauelementen, Stufen und Fahrebenen, wird derzeit gebaut.

Parallel dazu laufen im südlichen Bereich der Anlage weitere vorbereitende Erdarbeiten: So werden die „Snakeruns“ und „Bowls“, Swimmingpool-ähnliche Becken, in denen man mit Skateboards, Inlineskates, BMX-Rädern und Rollern Tricks üben und fahren kann, modelliert. Es sieht ein bisschen aus wie eine Kraterlandschaft auf dem Mond,.

Während nebenan einige Bereich bereits fertiggestellt sind, ist anderswo noch eine Menge zu tun. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, sagt die Stadt. Eröffnung soll 2022 sein.
Während nebenan einige Bereich bereits fertiggestellt sind, ist anderswo noch eine Menge zu tun. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, sagt die Stadt. Eröffnung soll 2022 sein. © Brtta Linnhoff © Brtta Linnhoff

Ende August ziehen die Bauarbeiter auf die nördliche Fläche

Ende August 2021 werde die mit den Erdarbeiten beauftragte Firma Benning aus Münster aller Voraussicht nach auf den nördlichen Teil der Anlage wechseln, um die Vorarbeiten für die dort geplanten Pumptracks durchzuführen, teilt die Stadt Dortmund auf Anfrage mit. Zu diesem Zeitpunkt sollen nach den Planungen die Mitarbeiter der Firma Freizeitanlagenbau & Baudienstleistungen aus München bereits mit den Betonarbeiten an Snakeruns und Bowls beschäftigt sein.

Arbeiten an der Anlage liegen im Zeitplan

Trotz widriger Witterungsverhältnisse liegen die Arbeiten im Zeitplan, teilt die Stadt Dortmund mit. Die offizielle Eröffnung der gesamten Anlage sei weiterhin für das kommende Jahr geplant. Über die Jugendfreizeitstätte Hombruch werde in den kommenden Wochen eine Baustellenbesichtigung für interessierte Kinder und Jugendliche angeboten. Einen genauen Eröffnungstermin nannte die Stadt nicht.

Schild am Rande des Sportparks erzählt ein bisschen aus der Geschichte, wie der Park entstanden ist. Auch Kinder und Jugendliche waren an den Planungen beteiligt.
Ein Schild am Rande des Sportparks erzählt ein bisschen aus der Geschichte, wie der Park entstanden ist. Auch Kinder und Jugendliche waren an den Planungen beteiligt. © Britta Linnhoff © Britta Linnhoff

Politischer Beschluss für die Anlage stammt aus dem Jahr 2017

Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie hatte bereits in seiner Sitzung vom 29. November 2017 den Neubau des Kinder- und Jugendsportparks beschlossen. Das Projekt wird mit Geld aus Landes- und Bundesmitteln aus dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2018“ in Höhe von 1,53 Millionen Euro gefördert.

Architekt des Sport und Freizeitparks ist die Kölner Firma „Betonlandschaften“. Das Unternehmen entwirft nicht nur in ganz Deutschland, sondern weltweit solche Anlagen – unter anderem in Indien, Damaskus, Ruanda und in der Dominikanischen Republik.

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