Die Kante zwischen Fahrbahn und Rinnsteinen ist deutlich zu sehen. © Jörg Bauerfeld
Baustellen in Dortmund

Fahrbahn zu tief? Bürger befürchten Baumängel an frisch sanierter Straße

Über vier Monate haben die Arbeiten an der wichtigen Ost-West-Verbindung gedauert. Erst kam der Kanal, dann eine neue Fahrbahn. Doch Anwohner befürchten „Pfusch am Bau“. Die Stadt reagiert.

Im Juli 2020 haben die Arbeiten an dem zweiten Bauabschnitt an der Schüruferstraße begonnen. Zwischen den Einmündungen zur Schürener Straße und zur Adelenstraße wurde ein neuer Kanal verlegt – unter Vollsperrung der viel befahrenen Straße.

Im Dezember 2020 endeten die Arbeiten, die Fahrbahn wurde markiert und die wichtige Verbindung zwischen Aplerbeck und Hörde wurde wieder freigegeben. Der Verkehr läuft seit dem wieder reibungslos.

Auf den ersten Blick liegt die Fahrbahn zu tief

Jetzt machten Anwohner nur ein Problem auf dem rund 300 Meter langen Straßenstück aus. Die Fahrbahn liegt zu tief. Zumindest, wenn man einen Blick auf die sogenannten „Rinnensteine“ wirft.

Die Steinplatten oder Steine bilden den Übergang von der Fahrbahn zur Bordsteinkante und liegen eigentlich immer auf der gleichen Höhe mit der letzten Asphaltschicht.

Im besagten Abschnitt ist das jedoch nicht der Fall. Die Fahrbahn liegt hier einige Zentimeter tiefer, einen kleine Stolperfalle ist entstanden. Ist hier was schiefgelaufen? Nein, sagt die Stadt Dortmund.

„Winter-Witterungsbedingt konnte die lärmoptimierte Asphaltdeckschicht nicht mehr aufgebracht werden“, sagt Stadtpressesprecher Christian Schön. Passendes Wetter vorausgesetzt, werde die Deckschicht im April/Mai 2021 nachgerüstet. Bis dahin sei die Verkehrssicherheit aber permanent gewährleistet.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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Jörg Bauerfeld

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