So sieht es aus, das erste Stück roter Radweg im Bereich der Wittbräucker Straße. © Jörg Bauerfeld
Verkehrswende

Erstaunlich kurz: Das erste Stück roter Radweg im Dortmunder Süden

Es ist kein Scherz einiger Radfreunde, die auch endlich ein Stück roten Radweg wollten. Es ist ein offiziell aufgepinselter Radstreifen – der erste in diesem südlichen Stadtbezirk.

Die Baustelle war nervenaufreibend. Es ging um eine defekte Gasleitung im Bereich Wittbräucker Straße / Fuldastraße. Die Arbeiten daran dauerten zwei Wochen und die Folge war eine Sperrung beider Straßen. Was dem Autofahrer gehörig auf den Geist gegangen ist, entpuppt sich nun als ein Segen für die Radfahrer.

Mit der Wiederherstellung der Fahrbahndecke gab es gleichzeitig auch die erste „Rotmarkierung“ eines Radweges im Stadtbezirk Aplerbeck. Wenn die Länge auch nur rund 15 Meter beträgt, ist es doch ein Anfang.

Hartnäckige Politiker

Und vielleicht auch der Hartnäckigkeit der Aplerbecker Politiker geschuldet. Die, und das geht durch alle Parteien, immer wieder sicherere Radwege im Stadtbezirk einfordern und eben auch die Markierung mit roter Farbe an besonders kritischen Punkten.

Das kleine Stückchen roter Radweg bedeutet aber wohl auch, dass die Stadt Dortmund ein wenig von ihrer „alten“ Meinung abgerückt ist, dass nur im Innenstadtbereich die Radwege rot markiert werden.

So ist zu vermuten, dass auch auf der Westseite der Eisenbahnbrücke bald eine rote Markierung erfolgt. Und da wären ja auch noch die Einmündungen zur Benediktinerstraße und vor dem EDG-Recyclinghof.

Vielleicht ist das kleine Stückchen roter Radweg über die Fuldastraße ja ein Anfang für den gesamten Bereich an der Wittbräucker Straße, an der Radfahrer bisher immer nur die zweite Geige gespielt haben.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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