Seit Anfang Juli dürfen die Kinos wieder öffnen. Doch wie geht es Dortmunds einzigem Vorstadtkino? © Jörg Bauerfeld
Kino Aplerbeck

Dortmunds Vorstadtkino überlebt: „Sie haben ihre Postkutsche nicht vergessen“

Pünktlich zum 1. Juli 2021 gingen die Türen auch an der Film-Bühne zur Postkutsche wieder auf. Und das Publikum füllte sofort wieder den Saal – im Schachbrettmuster.

Es gibt sie doch noch, die großen Filme auf großer Leinwand. Und nicht nur die großen Filmpaläste haben Corona überlebt, sondern auch das letzte verbliebene Vorstadtkino Dortmunds: die Postkutsche an der Schüruferstraße in Aplerbeck.

Über acht Monate geschlossen

Über acht lange Monate ging hier gar nichts mehr. Die Pandemie und die darauf folgenden Maßnahmen schlugen zu. Am 2. November 2020 gingen erst einmal die Lichter aus. Und nicht wenige glaubten, dass sie nicht wieder angehen würden.

Das tun sie aber doch und daher richtet sich der Dank von Kino-Betreiber Dieter Schütte auch an die zahlreichen Fans, die dem alten Kino die Treue gehalten haben. „Die Besucher haben ihre Postkutsche nicht vergessen“, sagt Schütte. „Es war wirklich zufriedenstellend, wie die ersten zwei Wochen liefen.“

Nächster Blockbuster läuft an

Dass die Kino-Fans ihre Postkutsche nicht im Stich ließen, sah man auch an der Anzahl an Gutscheinen, die während der Corona-Pandemie verkauft wurden. „Einfach toll. Da kann ich nur danke sagen“, sagt Schütte. Und der will die Gäste auch nicht enttäuschen. Ab dem 14. Juli läuft der Blockbuster „Fast & Furious 9“.

„Für drei Wochen, dann schauen wir mal, was danach kommt“, sagt Schütte. Aufgrund der Corona-Verordnung darf der Saal der Postkutsche noch nicht komplett gefüllt werden. Die Maske darf jedoch zumindest auf dem Sitzplatz abgenommen werden.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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