LWL-Klinik

Corona-Krisentelefon des LWL geht in die zweite Runde

Bereits in den ersten Monaten der Corona-Pandemie hat die LWL-Klinik in Aplerbeck ein eigenes Krisentelefon für Corona-Sorgen angeboten. Nun kehrt das Angebot zurück.
Bei Erkältungen kann man sich noch bis März 2021 per Telefon krankschreiben lassen. © picture alliance/dpa

Corona macht es einem nicht leicht: Einsamkeit, aber auch Geldsorgen und Zukunftsängste schlagen momentan vielen Menschen aufs Gemüt. Jetzt, im zweiten Lockdwon, hat die LWL-Klinik in Aplerbeck das Corona-Krisentelefon wieder ins Leben gerufen.

Hier können alle Menschen Rat suchen, die in der Pandemie verstärkt Sorgen und psychische Verstimmungen verspüren. „Damals war der Bedarf riesengroß“, erinnert sich Angelika Herstell von der LWL-Klinik.

Das erste Angebot des Corona-Krisentelefons galt von April bis Juni 2020 – und wurde durchaus genutzt, wie Angelika Herstell sagt. Dabei waren Angst vor Einsamkeit sowie Angst vor Arbeitslosigkeit die am häufigsten genannten Themen bei den Gesprächen.

Angebot gilt unbegrenzt

Im Gegensatz zum April gibt es im zweiten Mal kein Enddatum für das Angebot: „Wir werden das Angebot wahrscheinlich so lange betreiben, wie die Menschen anrufen“, sagt Angelika Herstell.

Das Angebot gilt dabei für Menschen aus Dortmund und dem Kreis Unna. Die Anrufer können bei der Nutzung des Krisentelefons 10 bis 15 Minuten lang mit dem medizinischen Fachpersonal sprechen. Diese geben Rat bei persönlichen Sorgen und Nöten.

Das Corona-KrisentelefoN

  • Das Krisentelefon ist unter Tel. (0231) 45038111 erreichbar. Die Anrufzeiten sind montags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 9 bis 12 und von 16 bis 19 Uhr. Dienstags ist das Krisentelefon nicht besetzt.
  • Anrufer sollten ihre Versichtennummer bereithalten.
  • Bei schwerwiegenden Problemen nimmt das Ambulanzzentrum der LWL-Klinik, Marsbruchstraße 179, jederzeit Menschen auf, die Beratung suchen. Allerdings wird hier momentan ein Anruf empfohlen: Tel. (0231) 45038000.

Neben einem offenem Ohr wird jedoch auch an weitere Angebote der LWL verwiesen: „Sollte der Eindruck einer bestehenden oder sich entwickelnden psychischen Erkrankung bestehen, werden die Anrufer weitervermittelt“, so Angelika Herstell.

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