Faßstraße

Bürger-Beteiligung für den Hörder Stadteingang geht in die zweite Runde

Das Grundstück neben dem Phoenix-Gymnasium an der Faßstraße soll umgestaltet werden. Hier lässt die Stadt Dortmund nun erneut die Bürger über die Details entscheiden.
Momentan ist auf dem Grundstück an der Faßstraße noch ein Autohändler ansässig. Doch in Zukunft soll hier eine kleine Park-Anlage für Jugendliche entstehen. © Stadt Dortmund, Vermessungs-und KatasteramtEntwurf

Dass der Autohändler an der Faßstraße bald umzieht, ist inzwischen bekannt. Welche Pläne die Stadt Dortmund nun für das Grundstück – am sogenannten Stadteingang in Hörde – hat, kann man ebenfalls auf der Seite der Stadt Dortmund einsehen: eine Mini-Parkanlage für Jugendliche und junge Erwachsene.
Doch über die Details dieses Projekts können nun erneut Menschen aus Hörde und Umgebung abstimmen, sich einbringen und Verbesserungsvorschläge abgeben.

Zweite Umfrage ist bereits online

Auf der entsprechenden Internetseite der Stadt können Interessierte ihre Ideen und Vorschläge für das Projekt einbringen. Alternativ nimmt auch die Hörder Stadtteilagentur Anregungen unter Tel. (0231) 22 20 23 13, per E-Mail oder in Briefform (Alfred-Trappen-Straße 18 in Hörde) entgegen.

Die Umfrage läuft bis zum 21. Februar (Sonntag). Auf der Internetseite wird zunächst der momentane Plan für das Grundstück im Detail vorgestellt, bevor nach Verbesserungsvorschlägen und einer Gesamtbewertung gefragt wird. Zudem werden Faltblätter an rund 4.500 Haushalte aus der Umgebung verteilt. Das Blatt kann auch – nach telefonischer Anmeldung – bei der Hörder Stadtteilagentur abgeholt werden.

In der ersten Phase dieser Bürgerbeteiligung, die bis Ende November lief, haben laut Informationen der Stadt mehr als 1000 Bürger abgestimmt. Dabei ging es vor allem um die Auswahl der Sitzelemente sowie der Spiel- und Sportgeräte.

Nun wurden beliebtesten Elemente ausgewertet und in die Planung eingebunden: Am besten abgeschnitten haben dabei Bänke aus Holz, die den Titel „Hörder Brücke“ tragen.

Trampoline, Klettergerüst und Gummikugeln: Bei den Spiel- und Sportgeräten gab es in der ersten Abstimmung klare Favoriten.
Trampoline, Klettergerüst und Gummikugeln: Bei den Spiel- und Sportgeräten gab es in der ersten Abstimmung klare Favoriten. © wbp Landschaftsarchitekten GmbH © wbp Landschaftsarchitekten GmbH

Bei den Sportgeräten fielen die meisten Stimmen auf das Trampolinfeld (mit 742 Stimmen) und die Calisthenics-Anlage (633 Stimmen). Weitere Elemente, die in die Planung aufgenommen wurden, sind Slackline-Pfosten, ein Kletterstangenwald, Gummikugeln und ein Drehring.

Der Entwurf steht, auch eine 3D-Simulation wurde erstellt

Nun haben Mitarbeiter des städtischen Planungsbüros Entwürfe erstellt, die diese von den Bürgern favorisierten Elemente enthalten: Die Calisthenics-Anlage soll dabei im südlichen Bereich entstehen, zusammen mit dem Trampolinfeld. Eines der drei Trampoline wird mit Rampen ausgestattet, damit es auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.

In die Mitte des Feldes sollen Gummikugeln, Bänke und eine Kletterstangenwand entstehen. Ob der Platz dann noch für Slackline-Pfosten reicht, wird noch geprüft, ebenso wie eingereichte Vorschläge über Wasserspender und WLAN.

Die nun eingereichten Vorschläge werden in den Planungsprozess der Stadt Dortmund eingebunden, danach folgt der Ausführungsplan in Absprache mit der Verwaltung. Zum Schluss muss die Bezirksverwaltung Hörde den Bau beschließen. Finanziert wird das Projekt durch den Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund. Es ist damit Teil des Programms „Soziale Stadt –Stadtumbau Hörde“.

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