Blindgänger gefunden

Bombenentschärfung in Brünninghausen: 250 Anwohner müssen raus aus ihren Wohnungen

Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg zwingt zahlreiche Brünninghauser am Donnerstag (22.7.) aus ihren Wohnungen: Zur Entschärfung wird evakuiert.
Das ist der Evakuierurungsradius: Nach Angaben der Stadt sind rund 250 Menschen davon betroffen. © Stadt Dortmund

Update, 22. Juli

8.55 Uhr: Die DSW21 teilt mit, dass es aufgrund der Bombenentschärfung heute ab circa 10 Uhr zu Einschränkungen auf den Buslinien 440 und 449 kommen kann. Die Linie 450 sei indes nicht betroffen.

Die Buslinie 440 fährt in beiden Richtungen eine Umleitung über „Zillestraße“, „Hagener Straße“ und „Am Rombergpark“. Die Haltestellen „Brünninghausen Betriebshof“, „Renninghausen“ und „Schultenhof“ werden während der Entschärfung nicht angefahren. Alternativ kann die Linie 449 genutzt werden. Hier entfällt jedoch die Haltestelle „Brünninghausen“.

Im gesamten Zeitraum könne es auf den genannten Linien zu erheblichen Fahrplanabweichungen kommen, so DSW21.

Ursprungsmeldung, 21. Juli

Wie so oft in Dortmund ist am Mittwoch (21.7.) bei Bauarbeiten ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der wird bereits am Donnerstag (22.7.) entschärft.

Deshalb müssen rund 250 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen. Betroffen ist auch die Gesamtschule. Allerdings sind gerade Sommerferien.

Evakuierungsstelle im Max-Planck-Gymnasium

Der Blindgänger war auf dem Gelände der Gesamtschule Brünninghausen am Klüsenerskamp gefunden worden. Es handelt sich um eine 250-Kilogramm-Bombe.

Bis 9.30 Uhr am Donnerstag sollten alle Betroffenen den Radius verlassen haben. Eine Evakuierungsstelle wird im Max-Planck-Gymnasium, Ardeystraße 70-72, eingerichtet. Das Ordnungsamt hat angekündigt, alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner per Handzettel zu informieren.

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