Burkhard Gschwind findet, dass die Straße so nicht noch über viele Monate bleiben kann. Er hält das für zu gefährlich - ganz abgesehen von der Lärmbelästigung, wenn Lkw über die Buckelpiste fahren. © Britta Linnhoff
Dauerbaustelle

Anlieger klagt über gefährliche Buckelpiste am Hombruchsfeld

Anlieger des Hombruchsfelds sind leidgeprüft. Seit Monaten gibt es diverse Baustellen vor ihren Haustüren. Ein Anlieger beschäftigt sich schon lange damit - und macht sich neue Sorgen.

Neue Kanäle, neue Anschlüsse, neue Fahrbahn: Am Hombruchsfeld auf beiden Seiten der Zillestraße wird seit geraumer Zeit gebuddelt. Zur Zeit gerade auf dem Teilstück zwischen Zillestaße und Stockumer Straße.

Irgendwann werden die Bagger weiterfahren auf das Stück zwischen Zillestaße und Lütgenholthauser Straße. Dann, so sagt Burkhard Gschwind, der hier ein großes Grundstück hat, dann werden hier die Kanäle neu verlegt und anschließend soll die Straße neu gestaltet und asphaltiert werden. Aber, so sagt der Ingenieur, „können Sie sich vorstellen, dass die Straße, so wie die jetzt aussieht, bis dahin so bleibt“?

Unübersehbar: Die Straße Am Hombruchsfeld hat schon bessere Zeiten gesehen. © Britta Linnhoff © Britta Linnhoff

In der Tat sieht die Straße hier an manchen Orten aus wie eine Buckelpiste. „Viel zu gefährlich“, sagt Gschwind, der schon lange grundsätzlich gegen die Neugestaltung der Straße kämpft, weil er die Aufteilung zwischen allen Verkehrsteilnehmern ebenfalls für viel zu gefährlich hält.

Diesen Kampf hat Gschwind aufgegeben. Aber dass besagtes Teilstück nun noch viele Monate in dem Zustand bleiben soll, das findet er nicht hinnehmbar und er macht sich so seine Gedanken: Bei der anstehenden Neugestaltung müssen die Anlieger ordentlich Geld auf den Tisch legen. „Aber“, so sagt Gschwind, „das müssten wir nur, wenn die Straße in einem ordnungsgemäßen Zustand ist – und das ist sie nicht.“

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Britta Linnhoff

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