Damit St. Martin der Pandemie nicht ganz zum Opfer fällt, gibt es nun die Aktion „Laternen Fenster“. © dpa (Symbolbild)
Sankt Martin

Aktion „Laternen Fenster“ soll ausfallende Martinszüge ersetzen

„Laterne, Laterne“ – diese Worte werden in diesem Jahr an Sankt Martin wohl nur vereinzelt durch Dortmunds Straßen klingen. Eine Ersatzaktion schwappt jetzt aus Baden-Württemberg herüber.

Versehen mit dem Kommentar: „Finde ich eine schöne Idee“, postet eine Facebook-Nutzerin einen Flyer in die Gruppe „Du bist ein Berghofer wenn…“.

Die Aktion „Laternen Fenster“ ruft alle Menschen aus Berghofen dazu auf, selbstgebastelte Laternen ins Fenster zu hängen, damit „große und kleine abendliche Spaziergänger die tollen Laternen bestaunen können“. Denn: Viele Laternenumzüge fallen wegen der Pandemie aus.

Anfragen nicht nur aus Dortmund

Die Idee: Im Sinne von Sankt Martin sollen die Laternen in diesen Zeiten Hoffnung schenken. Doch wer hat die Aktion ins Leben gerufen? Die anfängliche Vermutung, es sei ein Dortmunder Verein gewesen, bestätigte sich nicht.

Die Antwort auf die Frage liegt etliche Kilometer südlich von Berghofen. In Baden-Württemberg beantwortet Jennifer Brenzinger eine Presseanfrage nach der nächsten.

„Ich habe nicht damit gerechnet“, erzählt sie am Telefon. Dass die Aktion so viel Anklang findet, rühre sie sehr. „Ich bekomme von überall Nachrichten“, sagt sie und lacht, „aus ganz Deutschland“.

Initiatorin Jennifer Brenzinger meint, sie wäre froh gewesen, wenn ihre Idee vielleicht von 80 Leuten geteilt worden wäre. Auf einmal waren es 2000, die den Post weiterverbreiteten.

Die Aktion „Laternen Fenster“ startet am 1. und endet am 11. November. Eine Bastelanleitung gibt’s unter www.laternenfenster.de

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