Ein Spieler aus der Wacker-Mauer mit (v.l.) Serhat Can, Nico Brehm, Marc Schröter, Robin Franke und Marius Nolte, zeichnete sich in Wickede als Torschütze aus. © Wacker Media (Marcel Witte)
Fußball-Westfalenliga

Westfalia Wickede gegen Wacker Obercastrop: Privatduell prägt das Spiel

Nach zwei verpatzten Generalproben ist den Westfalenliga-Fußballern von Wacker Obercastrop die Saison-Premiere 2021/22 bei Westfalia Wickede gelungen.

Die Köpfe gingen bei Wickedes Spieler nach unten nach Schlusspfiff, während Wacker Obercastrops Spieler jubelten. Die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit klargemacht und Wickede punktlos im Dortmunder Pappelstadion zurück. Mit einem souveränen 2:0 gewann Wacker Obercastrop bei Westfalia Wickede.

Privatduell zwischen Stürmer und Torwart

„Wir kamen sehr gut ins Spiel, haben eine gute Kontrolle über das Spiel gehabt“, sagte Obercastrop-Coach Aytac Uzunoglu. Vor allem in den Anfangsphasen der beiden ersten Hälfte übte Wacker Obercastrop Druck aus, zwang Wickede tief in die eigene Hälfte. Im ersten Durchgang verhinderte ein Lattentreffer die frühe Gäste-Führung. Immer wieder probierten es Elvis Shala, Robin Franke und Marc Schröter auch aus der Distanz für das Team aus Castrop-Rauxel, scheiterten aber an der eigenen Genauigkeit und Wickedes Schlussmann Frederic Westergerling, der mit Abstand der beste Mann bei Wickede war und im Privatduell mit Shala die Wacker-Offensive zur Verzweiflung brachte.

Erst Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber besser in die Partie, erarbeiteten sich erste Möglichkeiten und standen defensiv besser. „Das letzte Quäntchen Glück hast uns gefehlt. Wir müssen uns das weiter erarbeiten“, sagte Wickedes Trainer Marko Schott zum Saisonauftakt.

Zwei Standardtreffer kassierte Wickede. Eine Ecke von Franke verwertete Marius Nolte freistehend per Kopf (58.). In der 72. Minute erhöhte Aktivposten Shala mit einem sehenswerten Freistoßtreffer zum 2:0. Privatduell gegen Westergerlin gewonnen. „Die zweite Halbzeit ging klar an uns“, sagte Uzunoglu. „Wir waren hier Herr im Hause.“

Wichtige Geschlossenheit

Anders sah das sein Gegenüber Schott: „Wir haben zwei Standards reinbekommen und hatten keine guten zehn Minuten zu Beginn der Hälften. Ich habe uns nicht chancenlos gesehen.“

Lediglich die klaren Torchancen haben der Westfalia gefehlt. Die gefährlichste Möglichkeit hatte der eingewechselte Marcel Pietryga in der Nachspielzeit des zweiten Abschnitts, während zuvor Obercastrop-Stürmer Marc Schröter immer wieder seinen Meister in Wickede-Schlussmann Westergerling fand.

Am wichtigen Erfolgserlebnis von Wacker Obercastrop hat das nichts geändert. „Die mannschaftliche Geschlossenheit ist der wichtigste Aspekt“, kündigte Uzunoglu als Geheimrezept für die kommenden Wochen und das Spiel gegen den SV Sodingen kommenden Sonntag an.

Während Wickedes Schott Aufbauarbeit leistet: „Wir werden bald den Bock stoßen und glauben da fest dran. Ich gehe positiv in die Zukunft.“

Über den Autor
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David Nicolas Döring

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