Amateurfußball

Wählt Dortmunds Top-Team: Wer sind Dortmunds beste zwei Innenverteidiger?

Wir suchen Dortmunds bestes Amateurfußball-Team. Jetzt machen wir mit den Innenverteidigern weiter - acht geben wir vor, aus denen ihr wählen könnt. Wer ist dabei? Ihr entscheidet bis Samstag um 12 Uhr.
BVB-Abwehrchef Mats Hummels hofft auf eine Rückkehr gegen Bayern München. © picture alliance/dpa

Für den besten Keeper im Dortmunder Amateurfußball habt ihr euch bereits entschieden – ebenso für die zwei stärksten Außenverteidiger. Jetzt sind die Abwehrrecken im Zentrum dran. Gesucht werden die zwei besten Innenverteidiger aus Dortmund. Wir geben euch acht Beispiele vor, aus denen ihr auswählen könnt. Die beiden Spieler mit den meisten Stimmen stehen in der Traum-Mannschaft. Ihr stimmt ab viel Spaß.

Nachdem sich bei den Torhütern Jan Held vom ASC 09 Dortmund deutlich gegen seine Konkurrenz durchgesetzt hat, stehen nun auch die beiden Außenverteidiger eurer Dortmunder Traumelf fest. Es war ein enges Rennen. Entschieden habt ihr euch für Giacomo Schulz von RW Germania (23 Prozent der Stimmen) und Philipp Rößler vom TuS Bövinghausen (21 Prozent). Damit lag das Duo vor David Fernandes (Westfalia Wickede, 18 Prozent), Christof Tielker (Mengede 08/20, 9 Prozent), Roman Geist (Hombrucher SV, 9 Prozent), Florian Rausch (ASC 09 Dortmund, 7 Prozent), Serdar Bingöl (Türkspor Dortmund, 7 Prozent) und Mustafa Yüksel (Kirchhörder SC, 6 Prozent). Insgesamt 641 Stimmen gaben unsere User ab. Nun geht´s mit den Innenverteidigern weiter.

Die ersten drei Spieler der Traumelf der User stehen fest. © Screenshot: Redaktion © Screenshot: Redaktion

Jan-Patrick Friedrich (ASC 09 Dortmund): Neun mögliche Spiele, neun Einsätze, 810 Spielminuten. In der Innenverteidigung des ASC 09 Dortmund führt kein Weg an ihm vorbei: Abwehrboss Jan-Patrick Friedrich hat beim Fußball-Oberligisten gemeinsam mit Torhüter Jan Held und Mittelfeldspieler Tim Kallenbach als einziger Aplerbecker alle Partien über die vollen 90 Minuten bestritten. Der Hüne (1,98 Meter groß) wechselte erst Anfang des Jahres vom TuS Haltern zum ASC und besticht vor allem durch seine Physis. Friedrich, der erst 23 Jahre alt ist, hat in der ASC-Verteidigung sofort die Chefrolle übernommen und überzeugt. Und er kann nicht nur Tore verhindern, sondern auch schießen: Dem baumlangen Verteidiger gelang in dieser Spielzeit schon ein Treffer.

Sebastian Kruse (FC Brünninghausen): Sebastian Kruse ist in der aktuell unterbrochenen Saison ein absoluter Dauerbrenner. 720 Minuten stand der Verteidiger des FC Brünninghausen in dieser Spielzeit in der Westfalenliga bisher auf dem Platz. Acht Mal 90 Minuten – in acht Spielen. Mehr geht nicht. Der 26-Jährige ist seit Jahren eine feste Konstante beim FCB, erlebte mit den Brünninghausenern viele Höhen aber auch einige Tiefen. Kruse ist in all der Zeit gereift, hat Erfahrung gesammelt und seine Qualität immer und immer wieder unter Beweis gestellt. Aktuell steht er mit dem FCB Platz drei – und würde gerne noch mal an das Törchen Richtung Oberliga anklopfen.

Anil Konya (Westfalia Wickede): Anil Konya ist DAS Gesicht des BV Westfalia Wickede. Der mittlerweile 30-jährige Innenverteidiger hält seinem Verein wohl die ewige Treue und spielt schon seine zehnte Saison für den Fußball-Westfalenligisten. Konya ist in jeder Partie mit vollem Herzblut bei der Sache und präsentiert sich als lautstarker Anführer, der sich bis zum Schlusspfiff für seinen Klub aufopfert. Der Wickede-Kapitän hat mittlerweile zwar Tempo-Probleme, macht diese aber mit einem Mehr an Leistungsbereitschaft wett. Nicht umsonst wird „die Bestie“ von ihren Gegenspielern so gefürchtet. Aktuell befindet sich Konya allerdings – wie schon in der Vorsaison – im Abstiegskampf.

Dino Dzaferoski (TuS Bövinghausen): Der Boss des TuS Bövinghausen. Muskelbepackt, lautstark, dominant auf und neben dem Platz: Dino Dzaferoski ist das personifizierte Alpha-Männchen beim Westfalenliga-Aufsteiger. Sein Wort hat Gewicht. Der 28-jährige Defensivspezialist mit den vielen Tattoos kann sowohl auf der Sechs als auch in der Innenverteidigung spielen. Aktuell sammelt der Sohn von Ajan Dzaferoski seine Minuten als Abwehrchef. Dzaferoski kam wechselte Anfang 2019 aus Oberliga von Westfalia Herne zum TuS. In diese Spielklasse will der Abwehrmann so schnell wie möglich zurück – mit dem TuS Bövinghausen. Und es läuft gut. Momentan ist der Klub aus dem Dortmunder Westen auf Rang eins der Westfalenliga-Tabelle…

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Jonas Acquistapace (BSV Schüren): Der BSV Schüren tätigte im Sommer DEN Top-Transfer des Dortmunder Amateurfußballs. Der Fußball-Westfalenligist sicherte sich die Dienste eines Innenverteidigers, der viele Jahre als Profi verbrachte und sogar fast 70 Zweitliga-Spiele für den VfL Bochum bestritt: Jonas Acquistapace. Der 1,90 Meter große Innenverteidiger wechselte vom Regionalligisten SV Lippstadt zu den Schüreneren und hat im Klub, aber auch bei den Gegnern schon für Aufsehen gesorgt. Er gilt als Vorbild für die vielen jungen Schürener Spieler, gehört mit seinen gerade einmal 31 Jahren längst noch nicht auf Abstellgleis. Zudem strahlt er große Ruhe aus und ordnet seine Nebenleute.

Tobias Hartmann (SV Brackel): Tobias Hartmann verteidigt seit Januar 2019 für den SV Brackel 06 das Tor. Der Fußball-Landesligist schnappte sich den Innenverteidiger vom Westfalenliga-Klub Victoria Clarholz. Hartmann ist zwar gerade einmal 23 Jahre alt, wirkt in den allermeisten Situationen aber schon abgeklärt und sicher, stark zudem im Stellungsspiel. Der Abwehrmann verfügt zudem schon über Westfalenliga-Erfahrung. In der aktuellen Saison kommt er für den SVB auf sechs Landesliga-Spiele, die er komplett durchgespielt hat (540 Minuten). Hartmann erzielte dabei sogar schon ein Tore.

Alexander Schwarz (RW Germania): Kickte beim SC Dorstfeld, prägte eine lange Ära bei Arminia Marten und ist mittlerweile als Spielertrainer bei RW Germania gelandet: Die Rede ist von Alexander Schwarz. Der Defensivmann hat die Rot-Weißen zu einer starken Bezirksliga-Mannschaft geformt, die mittelfristig sicherlich ein Wörtchen um den Landesliga-Aufstieg mitsprechen kann. Schwarz selbst agiert sowohl auf als auch neben dem Platz sicher, seriös und souverän, ist zudem ein Führungsspieler. Der Spielertrainer erlaubt sich kaum Fehler und weist mittlerweile schon eine Menge Erfahrung vor.

Marco Eckhoff (VfL Kemminghausen): Ein wenig unter dem Radar läuft ein Verteidiger des VfL Kemminghausen, der eigentlich viel zu gut für die Bezirksliga ist. Im Sommer verkündete Tuna Kayabasi, Sportlicher Leiter beim VfL, im Kemminghausener Transfer-Boom auch die Verpflichtung von Marco Eckhoff. Wahrscheinlich war es sein Königstransfer. Eckhoff wechselte vom SV Hohenlimburg, mittlerweile Westfalenligist, zum VfL – und schlug bereits voll ein. Der 27-Jährige kann auf eine beeindruckende Vita zurückblicken, spielte unter anderem für Bayer 04 Leverkusen und für Wattenscheid 09 in der Jugend. Eckhoff punktet zudem mit einem starken Spielaufbau und mit guter Passschärfe. „Er kann in jeder Westfalenliga-Mannschaft spielen“, sagt Thomas Faust, Trainer von Ligakonkurrent BW Huckarde, über Eckhoff.

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