Fußball-Westfalenliga

Von der Elf des Jahres zum Stand-By-Kicker: Zuschauen fällt Dortmunder Amateurfußballer schwer

Ein Dortmunder Amateurfußballer gehörte zu den erfolgreichsten auf seiner Position. 2019 wurde er noch zum Besten auf seiner Position gewählt, mittlerweile ist er nur auf Abruf aktiv.
Eher hinter der Bande als auf dem Platz: Ein Dortmunder Amateufußballer ist mittlerweile nur noch auf Abruf aktiv (Symbolbild). © imago/Norbert Schmidt

Seine Konkurrenten waren Dennis Drontmann, Nico Wolters (beide ASC 09 damals), Dennis Ramadan (TuS Bövinghausen) und Ferdinand Franzrahe (damals Hombrucher SV). Die Creme de la creme des Dortmunder Amateurfußballs auf den Außenverteidiger-Positionen.

Gewonnen hat bei der Abstimmung zu Dortmunds Außenverteidiger des Jahres 2019 aber ein anderer: Sebastian Schröder vom FC Brünninghausen. Klein, wendig, mit der nötigen Leidenschaft und einer starken Athletik ausgestattet, wurde er damals zum besten Außenverteidiger Dortmunds gewählt.

Schröder kommt trotzdem auf seine Einsatzzeiten

Zur aktuellen Saison ist Schröder aber von seinem Stammplatz auf die Stand-By-Position gewechselt. Spielt also nur, wenn er dringend benötigt wird. Darüber sprach er im Interview auf der Homepage des FC Brünninghausen. „Da ich mich schon länger mit diesem Schritt auseinandergesetzt habe und ja auch bereit war, für das Weiterkommen in einem anderen Teil meines Lebens vorerst komplett auf den Fußball zu verzichten, war und ist mir der Übergang nicht so schwergefallen“, erklärte Schröder, musste aber auch eingestehen, „dass sonntags am Rand zu stehen und lediglich zuzuschauen mir schwerfällt.“

Für den FC Brünninghausen läuft es dennoch und Schröder kommt auch auf seine Einsatzzeiten. Platz drei und lediglich drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter TuS Bövinghausen stehen zu Buche. „Soweit ich das einschätzen kann, haben wir viele junge Spieler, die sich in dem jetzigen Kader wohler fühlen, als im letzten Jahr. Das ist meines Erachtens einer der größten Faktoren“, erklärt Schröder die derzeitige Situation. Hinzu komme ein erhöhtes Selbstvertrauen.

„Wir können uns nur fit halten und auf das „Go“ warten“, sagt er zur momentanen Lage mit der Coronavirus-Pandemie. Er selbst hält sich draußen an bestimmten Orten in Dortmund an der frischen Luft fit und macht auch Home-Workouts, um für einen Wiederbeginn der Saison gewappnet zu sein.

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