Der VfL Kemminghausen hat den nächsten Spieler verpflichtet. © VfL Kemminghausen
Fußball-Bezirksliga

VfL Kemminghausen schlägt wieder zu und komplettiert Viererkette mit Topspieler

Der VfL Kemminghausen hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und einen Spieler verpflichtet, der schon über reichlich Oberliga-Erfahrung verfügt. Die VfL-Viererkette ist damit komplett.

Marco Eckhoff ist schon seit vergangener Saison beim VfL Kemminghausen. Zuletzt stießen Mert Ahmet Akbulut und Tolga Buyruk zu den Grün-Schwarz-Weißen dazu. Allesamt haben sie schon Erfahrungen in höheren Ligen gesammelt, heben die Qualität des VfL-Kaders deutlich an. Nun hat Tuna Kayabasi, Sportlicher Leiter des VfL, den nächsten Qualitäts-Verteidiger verpflichtet. Die geplante Viererkette steht damit.

Islam Kücükyagci wechselt vom Kamener SC zum VfL Kemminghausen. Zwar hat der 29-Jährige zuletzt nur in der Kreisliga A gespielt, die Vita von Kücükyagci kann sich aber sehen lassen. 35 Spiele in der Oberliga Westfalen, 20 Partien in der Oberliga Niederrhein, dazu etliche Westfalenliga-Begegnungen hat Islam Kücükyagci bestritten, kam für Vereine wie Westfalia Rhynern, SC Roland, RW Oberhausen II und Westfalia Herne zum Einsatz.

Islam Kücükyagci spielt ab Sommer für den VfL Kemminghausen. © VfL Kemminghausen © VfL Kemminghausen

Kayabasi gerät ins Schwärmen, als er vom Transfer erzählt: „Er ist zweikampfstark und sehr spielstark. Er kann Diagonalbälle spielen und ist ein Anführer auf dem Platz“, so der Sportliche Leiter, der seine gesamte Viererkette als „Anführer-Abwehr“ bezeichnet. Als Kayabasi davon Wind bekam, dass Kücükyagci beim KSC aufhören wolle, habe er sich sofort nach dem Innenverteidiger erkundigt. „Wir haben hart verhandeln müssen, am Ende hat es aber geklappt. Er hat Bock darauf, auch auf unser Konzept mit 4BRO“, so Kayabasi.

Dem neuen VfL-Trainer Bülent Kara steht damit, zumindest vom Papier her, ein starkes Verteidiger-Kollektiv zur Verfügung, das sich aber – vor allem nach der langen Pause – noch einspielen und aufeinander einstimmen muss. Angefangen hat der VfL bereits am Mittwoch, 2. Juni. Da hatte Kara seine Jungs zum ersten Mal zum Training auf dem Sportplatz an der 4BRO-Arena gebeten.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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