Die Fans des VfL Kemminghausen können sich über einen ganz besonderen Neuzugang freuen. © Stephan Schuetze
Fußball-Bezirksliga

VfL Kemminghausen macht Ernst und verpflichtet jetzt auch noch einen Top-Trainer

Der VfL Kemminghausen hat für seinen hochdekorierten Kader endlich auch einen Trainer. Der neue VfL-Coach hat bereits in Dortmund gearbeitet und hat auch schon einen Aufstieg gefeiert.

Der VfL Kemminghausen hat in den vergangenen Wochen vor allem damit Aufsehen erregt, dass er den einen oder anderen hochklassigen Spieler verpflichtet hat. Die große Frage bis zuletzt war aber: Wer trainiert diesen Edel-Kader, der teilweise sogar über Oberliga-Erfahrung verfügt? Kemminghausens Sportlicher Leiter Tuna Kayabasi hat nun eine Antwort gegeben und einen Top-Trainer verpflichtet, der in Dortmund schon erfolgreich gearbeitet hat.

Kemminghausens Trainersuche ist beendet: Bülent Kara bekleidet ab sofort die freie Trainerstelle beim ambitionierten Fußball-Bezirksligisten aus dem Dortmunder Norden. Am Pfingstmontag hatte der B-Lizenz-Inhaber seinen Abschied vom A-Ligisten SG Gahmen, für den er seit Herbst 2019 als Trainer aktiv war, öffentlich gemacht. Einen Tag später nun die offizielle Bekanntgabe: Kara coacht ab der Saison 2021/22 den VfL Kemminghausen.

Karas und Kayabasis gemeinsame Zeit bei Union Lüdinghausen

Der Kontakt zwischen Kemminghausen und Kara kam über Tuna Kayabasi zustande. Das Duo kennt sich seit gemeinsamen Zeiten bei Union Lüdinghausen. Dort hat Kara als Trainer gearbeitet, Kayabasi war sein Spieler. „Als Bülent dann in Gahmen Trainer wurde und ich hier bei Kemminghausen aktiv wurde, haben wir uns immer wieder ausgetauscht. Eigentlich war er in Gahmen auch zufrieden“, so Kayabasi. Weil der angestrebte Gahmener Aufstieg in die Bezirksliga allerdings gleich zwei Mal nicht zustande kam, habe sich Kara nicht mehr motivieren können.

Aus Spaß sei so zwischen Kayabasi und Kara sehr schnell Ernst geworden. „Wir sind dann ins Gespräch gekommen. Bülent ist als Trainer ein Kumpel-Typ, darauf stehen die Spieler mehr als auf Felix-Magath-Typen“, sagt Kayabasi, der sich von Karas Verpflichtung erfrischenden Offensivfußball verspricht.

„Wir haben jetzt eine gute Mannschaft zusammen und wollen nicht mehr nur verteidigen“, sagt Kayabasi, der bereits fünf weitere Neuzugänge noch in petto habe und diese nach und nach präsentieren wolle.

Von einer Favoritenrolle für die neue Saison will Kayabasi aber trotz der vielen guten Verpflichtungen nicht sprechen. „Die Mannschaft soll eine Einheit werden. Wir haben keinen Druck – auch vom Vorstand nicht“, so Kayabasi abschließend.

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Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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