Die Saison 2021/22 steht im Fokus der Personalplanungen im Amateurfußball. © Bernd Paulitschke
Fußball-Kreisliga A

Und noch ein Neuer mit Westfalenliga-Erfahrung: Ein A-Ligist als gute Adresse

Dass man hauptsächlich auf die Kräfte aus den eigenen Reihen baut, schließt die Verstärkung durch Spieler mit höherklassiger Erfahrung nicht aus. Ein heimischer Kreisligist ist der Beleg dafür.

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die aktuell unterbrochene Amateurfußballsaison 2020/21 ab April oder Mai noch fortgeführt wird, ist zweifelhafter denn je. Umso mehr steht für die Vereinsverantwortlichen schon die Spielzeit 21/22 im Fokus der Personalplanungen.

Das gilt auch für den A-Ligisten TuS Holzen-Sommerberg, der sich nach Aussage seines Trainers Arne Werner für die nächste Spielzeit vorgenommen hat, „den nächsten Schritt zu gehen und unter die ersten Drei zu kommen.“

Holzen setzt hauptsächlich auf eigene Kräfte

Dabei setzen die Holzener hauptsächlich auf Kräfte aus den eigenen Reihen – und das soll auch so bleiben. Trotzdem entpuppt sich das Holzener Eintrachtstadion aber offenbar zunehmend als eine gute Adresse für Spieler, die auch schon höherklassige Erfahrungen gesammelt haben.

Denn nach Leon Prause, den die TuS-Verantwortlichen vor etwa zwei Wochen als Neuzugang präsentiert haben, kommt nun mit Moritz Glöckner ein weiterer Spieler nach Holzen, der auch schon in der Westfalenliga gekickt hat. „Moritz passt perfekt ins Konzept“, sagt Arne Werner über den Innenverteidiger, der in paar Tagen 24 wird.

Sein Trainer ist gerade mal ein Jahr älter – und wie auch schon bei Prause ist offenbar der freundschaftliche Kontakt zu Arne Werner der entscheidende Faktor, warum sich Glöckner für Holzen-Sommerberg entschieden hat.

Der Defensivmann genoss in der Jugend eine gute Ausbildung beim TSC Eintracht Dortmund, Teutonia Waltrop und dem Hombrucher SV. Im Seniorenbereich war Glöckner unter Ex-BVB-Profi Lothar Huber, heute Trainer des Holzener Lokal- und Ligarivalen VfB Westhofen, beim Westfalenligisten Kirchhörder SC am Ball, ehe er 2019 zum TuS Eichlinghofen in die Bezirksliga wechselte.

Dort wird Glöckner zum Ende der aktuellen Saison seine Zelte abbrechen, um dann in der neuen Spielzeit eine Führungsrolle beim TuS Holzen-Sommerberg zu übernehmen – so jedenfalls schwebt es Trainer Arne Werner vor, dem deutlich anzumerken war, dass er sich sehr über Moritz Glöckners Zusage gefreut hat.

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Redaktion Schwerte
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Michael Doetsch

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