Ajan Dzaferoski hofft auf eine spezielle Regelung und verteilt auch eine Spitze an Brackels Vorsitzenden. © Stephan Schuetze
Fußball-Westfalenliga

TuS Bövinghausen verpflichtet Spieler, der in Schweden, Polen und Tschechien gespielt hat

Der TuS Bövinghausen ist für seine verrückten Transfers bekannt. Auch diesmal präsentiert der Klub einen Neuzugang, auf den wohl kein zweiter Dortmunder Klub gekommen wäre.

Alles wartet auf die Zusage von Kevin Großkreutz. Der TuS Bövinghausen hat dem Weltmeister einen unterschriftsreifen Vertrag vorgelegt. Die Entscheidung wird spätestens bis zum 31. Januar fallen. Dann wissen alle, ob der zweifache Deutsche Meister und Liebling der Dortmunder Südtribüne seine Profikarriere beendet und im Amateur-Fußball aufschlägt.

Ungeachtet dessen, sitzen die Macher des TuS Bövinghausen nicht auf der faulen Haut. Präsident Ajan Dzaferoski präsentiert kurzerhand noch einen Neuzugang für die Offensive. „Wenn der Re-Start erfolgt, wird er beim Training dabei sein und für uns spielen dürfen“, sagt Dzaferoski.

TuS Bövinghausen verpflichtet Mirza Basic

Der Zugang heißt Mirza Basic. Es ist aber nicht der Ex-Spieler des Lüner SV und des SV Brackel 06. Der Mirza Basic hat zuletzt beim tschechischen Drittligisten 1. SC Znojmo gespielt. Bei Transfermarkt.de ist zu lesen, dass er 29 Jahre alt ist und in Sarajewo geboren wurde. Er misst lange 1,91 Meter.

Basic soll die Offensive verstärken. „Wir waren schon im Sommer im Gespräch mit ihm, da hat es aber nicht geklappt. Jetzt hat er aber zugesagt“, sagt Dzaferoski. Zuletzt hat Basic für den tschechischen Drittligisten 1. SC Znojmo gespielt. Der TuS Bövinghausen ist seit 2011 der zehnte Klub für Basic.

Neuzugang hat für Wisla Krakau II gespielt

Er hat unter anderem in Polen für Wisla Krakau II (Liga unbekannt), in Schweden für IK Arevika (5. Liga), in Österreich für Wieselburg (5. Liga) und in Bosnien-Herzegowina für NK Zvijezda Gradacac (2. Liga) gekickt. „Wir sind gespannt, ob er uns weiterbringt“, sagt Dzaferoski.

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Thomas Schulzke

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