Der TuS Bövinghausen hat die nächste Runde des Westfalenpokals erreicht. © Stephan Schütze
Westfalenpokal

TuS Bövinghausen hat seinen Helden gefunden, dieser kritisiert die Fitness der Kollegen

Der TuS Bövinghausen hat sich in die zweite Runde des Westfalenpokals gezittert. Ein Held konnte dabei ausgemacht werden, dieser hatte aber auch gleich Verbesserungspotenzial gesehen.

Der 23-jährige Torwart Ricardo Seifried avancierte in der ersten Runde des Westfalenpokals zum Helden im Elfmeterschießen und sicherte seinem Klub TuS Bövinghausen den Einzug in die zweite Pokalrunde und damit die Aussicht auf ein lukratives Los.

Seifried, der vor einem Jahr vom Oberligisten Westfalia Herne in seine Geburtsstadt Dortmund wechselte, ist aus der Jugend von Schalke 04 hervorgegangen und kann trotz seines jungen Alters schon auf mehr als 60 Oberliga-Spiele zurückblicken.

Nachdem er im Elfmeterschießen bei Mengede 08/20 gleich zweimal parierte, konnten wir mit ihm über das Spiel und seine Sicht der Dinge sprechen.

Ricardo Seifried, erst im Elfmeterschießen konnte Ihr Team heute beim Bezirksligisten Mengede 08/20 im Westfalenpokal mit 3:1 gewinnen. Wie haben Sie das Spiel gesehen?

Es war ein sehr schwieriges Spiel. Mengede hat es uns ziemlich schwer gemacht. Die haben das Spiel auf jeden Fall angenommen und uns bis zur letzten Minute gefordert. Dann haben wir natürlich etwas glücklich im Elfmeterschießen gewonnen. Es war zwar verdient aufgrund des Spielverlaufs, aber das kann auch anders ausgehen.

In der regulären Spielzeit mussten Sie keinen Ball wirklich halten. Dann im Elfmeterschießen so gefordert zu sein, ist doppelt schwer. Sie haben zwei Elfmeter gehalten, wie haben Sie die Situation gegen die Elfmeterschützen gesehen?

Natürlich ist man immer glücklich, wenn man zwei Elfmeter hält. Elfmeter sind immer eine fifty-fifty-Sache und wie gesagt, beide Mannschaften können da gewinnen.

Ricardo Seifried war der gefeierte Held des TuS Bövinghausen.
Ricardo Seifried war der gefeierte Held des TuS Bövinghausen. © Stephan Schütze © Stephan Schütze

Jetzt war das spielerisch sicherlich noch nicht optimal vom TuS Bövinghausen. Was muss nächstes Wochenende zum Meisterschaftsauftakt gegen YEG Hassel besser werden und woran müssen Sie noch arbeiten?

Wir haben natürlich noch Potenzial nach oben. Wir müssen natürlich noch an unserer Fitness arbeiten. Das hat man auch gesehen, wir sind am Ende doch ein bisschen platt gewesen. Wie gesagt, weiterarbeiten in dieser Woche.

Haben die sehr schlechten Platzverhältnisse Ihr Spiel gelähmt?

Wir können das nicht auf den Platz schieben. Wenn wir konzentrierter sind in manchen Aktionen, dann die Pässe härter spielen, dann kann sowas nicht passieren. Nichtsdestotrotz war es auch kein gutes Spiel von uns.

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