Einblicke in die Sportredaktion

Trotz Corona-Pandemie: Der Sport steht nicht still – so arbeitet die Sportredaktion

Besondere Situationen benötigen einen besonderen Umgang damit. Trotz der Coronavirus-Pandemie passiert im Dortmunder Sport immer noch einiges. Wir nehmen Euch mit in unsere Redaktion.
© Stephan Schuetze

Morgens um 10 Uhr startet unsere Konferenz. Natürlich digital. Der jeweilge CvD (Chef vom Dienst) übernimmt das Zepter und ist dabei fast immer als einziger in der Redaktion. Besprochen werden die aktuellen Themen mit den Kolleg*innen, die aktuellsten Zahlen werden besprochen, Aufgaben werden verteilt.

Konferenz um 10 Uhr in der Sportredaktion mit den Kolleg*innen im Home Office oder anderen Orten des Verlags. © Stephan Schuetze © Stephan Schuetze

Im Anschluss geht es meist direkt an die ersten Themen. Dafür geht der erste Griff meistens ans Handy und es wird telefoniert. Denn obwohl durch die Corona-Pandemie der Amateursport größtenteils stillsteht, gibt es immer noch mehr als genug Themen, über die wir berichten können.

In den Sportvereinen und bei den Sportler*innen in und um Dortmund passiert immer etwas, es entstehen interessante und facettenreiche Geschichten, es wird geplant für die kommenden Monate und Jahre und ab und ab ergibt sich aus so einem Telefonat eine Story, die womöglich schon etwas länger her ist und dann wieder aktuell wird.

Telefonate mit Vereinsverantwortlichen, Sportler*innen und Sportler sind die bestmögliche Alternative zu persönlichen Treffen während der Pandemie. © Stephan Schuetze © Stephan Schuetze

Ist ein Thema zustande gekommen, die Infos alle im Block beziehungsweise im Dokument auf dem Rechner gespeichert, stellt sich uns oft noch die Frage, ob wir das ganze bebildern können mit einem Video. Dazu können wir bei uns Studio ganz schnell etwas aufnehmen.

Menschen können per Skype zugeschaltet werden oder, wenn es denn die Corona-Situation zulässt, persönlich in das Verlagshaus kommen und im Studio mit uns sprechen. Aber auch Gespräche mit Kollegen zu bestimmten Thematiken sind möglich.

Einblick in das Studio: Dort nehmen wir zahlreiche Video-Formate auf. © Stephan Schuetze © Stephan Schuetze

Viele Video-Formate habt ihr bereits in den vergangenen Wochen und Monaten kennengelernt: Beispielsweise „Meine Dortmunder Traum11“ oder „Nur einer darf mit“.

Bei der Aufzeichnung einer Folge zum Video-Format „Meine Dortmunder Traum11“ mit Blau-Wei0 Huckardes Trainer Thomas Faus (l.) und meinem Kollegen Patrick Schröer. © Wittland © Wittland

Für uns geht es aber dann vor allem darum, Erkenntnisse zu sammeln. Welche Themen haben die Menschen interessiert, welche eher weniger. Unser Dashboards sind dafür das hilfsreichte Tool. Dort erfahren wir, welche Artikel gut performt haben, welche eher weniger. Im Anschluss geht es vor allem darum zu lernen, woran das gelegen haben könnte. Hätte es ein inhaltlich anderer Ansatz vielleicht anders gestaltet? Gibt es auf das Thema eine andere Perspektive? Oder ist das Thema so interessant, dass man weitere Artikel dazu verfassen kann?

Ein Blick auf das Dashboard gibt uns Hilfestellung bei unseren Artikeln. © Stephan Schuetze © Stephan Schuetze

Am Ende des Tages wollen wir Euch möglichst gut, genau und einordnend mit allen Informationen aus Dortmunder Sport versorgen. Dazu gehört es auch und das ist für mich ein Privileg in der aktuellen Zeit, dass wir zu den momentan stattfindenden Sportarten gehen können. Dazu gehören die Spiele der Handballmannschaft von Borussia Dortmund, Duelle in der Regionalliga West mit der BVB U23 oder Leichtathletik-Events wie das Indoor-Meeting in der Helmut-Körnig-Halle.

Wir sind da, um Euch bestmöglich zu informieren und auf dem Laufenden zu halten.

Berichterstattung beim BVB-Handballspiel in der Sporthalle Wellinghofen. Damit der Artikel möglichst schnell online ist, habe ich ihn natürlich gleich dabei. © Ludewig © Ludewig

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