Türkspor Dortmund mit Marcel Reichwein (l.) verlor sportlich gegen den Holzwickeder SC: © Foltynowicz
Westfalenpokal

Spannung bis zum Schluss für Türkspor im Pokal: Entscheidender Treffer fällt in Minute 94

Das war spannend! Bis tief in die Nachspielzeit stand es 2:2 zwischen der SpVg Olpe und Türkspor Dortmund. Erst in der 94. und 95. Minute fielen die beiden entscheidenden Treffer zum 4:2.

Zweimal lag der Fußball-Landesligist Türkspor Dortmund in der ersten Runde des Westfalenpokals hinten. Gegen die SpVg Olpe, ebenfalls Landesligist, schaffte es das von Ex-Profi Sebastian Tyrala trainierte Team aber zweimal, den Rückstand zu drehen. Als sich alle schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, gab dann doch noch einen Sieger.

Und der hieß Türkspor Dortmund. Neuzugang Justin Braun, in der Halbzeit für Denis Donkor eingewechselt, erzielte den entscheidenden Treffer in der vierten Minute der Nachspielzeit. Eine Minute später machte der spielende Co-Trainer Marcel Reichwein den Deckel mit dem 4:2 drauf. Trainer Tyrala war mächtig erleichtert nach dem Spiel.

„Das war ein schwieriges Spiel“, sagte er. Vor allem, weil seine Elf zweimal einem Rückstand hinterherlief. In der 32. Minute brachte Jannik Buchen die Gastgeber in Führung. Noch vor der Pause konnte Ömer Akman (41.) zwar ausgleichen, doch lange hielt das Unentschieden nicht. Neun Minuten nach Wiederanpfiff war es nämlich erneut Buchen, der die Gastgeber wieder in Führung schoss.

So ein bisschen stellte die Olpener Führung den Spielverlauf auf den Kopf. Denn Türkspor war die bessere Mannschaft, so Tyrala. „Wir haben am Ende klar verdient gewonnen“, stellte Tyrala fest. Die Gäste spielten sich viele Chancen raus. Eine davon konnte Hayrullah Alici in der 69. Minute zum wiederholten Ausgleich nutzen.

TSD gab sich mit dem Remis aber nicht zufrieden, spielte weiter auf Angriff. „Am Ende hätten wir sogar mehr Tore schießen können“, so Tyrala. Völlig verdient – wenn auch spät – fielen dann die entscheidenden Treffer für die Gäste. Glücklich, war der Sieg trotzdem, fand der Trainer. „Es ist immer glücklich, wenn man in der letzten Minute ein Spiel entscheidet.“

Auffällig war allerdings erneut, dass TSD zwei Gegentreffer bekommt. Darüber diskutieren wollte Tyrala nach dem Abpfiff aber nicht. „Die Diskussion juckt mich gerade überhaupt nicht. Wenn man nach zwei Rückständen zurückkommt, ist alles gut. Alles andere interessiert mich nicht.“

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