Auch am Freitag (22.1.) gab es für Laura Nolte (r.) und ihre Anschieberin Deborah Levi Grund zum Jubeln: Sie sind Bob-Junioren-Weltmeisterinnen. © dpa (Archiv)
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Nächster Titel perfekt: Laura Nolte holt Gold bei Junioren-WM und erfüllt Spezial-Mission

Sie hat es geschafft: Bei der Junioren-WM in St. Moritz hat Laura Nolte im Zweierbob mit Deborah Levi ihre zweite Goldmedaille bei einer Junioren-WM eingefahren.

Was für ein überragender Erfolg für Laura Nolte. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Bobsportler in St. Moritz sicherte sich die Unnaerin, die mittlerweile am Dortmunder Phoenix-See wohnt, gemeinsam mit ihrer Anschieberin Deborah Levi souverän den WM-Titel.

In einer Gesamtzeit von 2:19,55 Minuten hatten die beiden Deutschen Meisterinnen im Ziel einen Vorsprung von 47 Hundertstel auf ihre deutschen Teamkolleginnen Lisa Buckwitz und Cynthia Kwofie. Auf Rang drei landete die Schweizerin Melanie Hasler mit ihrer Anschieberin Nadja Pasternack.

Laura Nolte: „Der Druck war extrem hoch“

„Wir sind total glücklich, dass es so toll geklappt hat“, freute sich Unnas jüngste Weltmeisterin schon im Zielraum der traditionsreichen Natureisbahn im Schweizer Nobelort. „Im Weltcup hat es ja zuletzt an gleicher Stelle nicht so gut funktioniert. Deswegen war der Druck schon extrem groß.“

Breits am vergangenen Wochenende rauschten Laura Nolte und Deborah Levi in St. Moritz durch den Eiskanal. © dpa © dpa

Mit diesem und auch der großen Favoritenrolle im Vorfeld konnten die beiden „Startraketen“ aber in dem 1700 Meter langen Eiskanal mit seinen 16 Kurven bestens umgehen. Gleich zweimal legten Nolte/Levi schon am Start die Topzeiten hin und damit gleichzeitig den Grundstein zum Sieg.

In beiden Läufen die Bestzeit für das Duo Nolte/Levi

Aber auch in der Bahn hatte Pilotin Nolte ganz offensichtlich aus den Fahrten der Vorwoche gelernt „Erstmal sind wir oben länger gelaufen, das hat sich schonmal ausgezahlt“, so die 22-Jährige. Zudem waren auch die Schlüsselkurven mit den klingenden Namen „Horse-Shoe“, „Nash-Dixon“ und „Martineau“ kein Problem mehr für die bestens vorbereitete Pilotin.

Am Ende stand im Ziel nicht nur der WM-Titel sondern gleichzeitig auch zweimal die Laufbestzeit zu Buche. Groß dürfte der Jubel über Noltes-WM-Erfolg auch im Lager der übrigen deutschen Bobsportlerinnen gewesen sein. Durch ihren Sieg hat sie sich nicht nur das persönliche Startrecht für die große WM in Altenberg Anfang Februar gesichert.

Vier deutsche Bobs für die Titelkämpfe im Februar qualifiziert

Zudem erfüllte die junge Deutsche auch noch die ihr aufgebürdete Spezial-Mission. Denn nun kann der Bund deutscher Schlittensportler (BSD) bei den Titelkämpfen Anfang Februar insgesamt vier Bobs ins Rennen schicken. Somit sind auch die Startplätze von Kim Kalicki, Mariama Jamanka und Stephanie Schneider sicher.

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