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Fußball

Mengedes Robin Dieckmann nach 0:3 im Spitzenspiel: „Es war keine Machtdemonstration“

Mengede 08/20 verlor am vergangenen Wochenende mit 0:3 (0:3) dem FC Nordkirchen. Dennoch sagt Robin Dieckmann, Mengede sei in der ersten Halbzeit mindestens auf Augenhöhe gewesen.

Das Ergebnis war deutlich: 0:3 verlor Mengede 08/20 in der Bezirksliga 9 gegen den FC Nordkirchen. Erste Stimmen werden laut, dass Nordkirchen der Aufstieg nicht mehr zu nehmen sei, manche sprachen von einer Machtdemonstration des Klubs gegen Mengede. Einschätzungen, die Mengedes Robin Dieckmann nicht teilen möchte.

„Dass es eine Machtdemonstration war, habe ich nicht so gesehen“, sagt er. Aber woran lag es dann, dass Mengede so deutlich dem FC unterlag? Denn bereits zur Halbzeit lagen die Dortmunder mit 0:3 hinten. „Es lag daran, dass wir unsere richtig guten Möglichkeiten in der ersten Halbzeit nicht genutzt haben und hinten drei Geschenke in Form von individuellen Fehlern verteilt haben“, lautet die Einschätzung Dieckmanns.

Also war nicht der Grund, dass Trainer Thomas Gerner urlaubsbedingt nicht dabei sein konnte? „Nein, unser Co-Trainer Christoph Schulz hat das gut gemacht. Thomas und er waren auch in ständigem Kontakt. Wir waren in der ersten Halbzeit außerdem mindestens auf Augenhöhe.“ Worte, die aufhorchen lassen. Mindestens auf Augenhöhe kann bedeuten, Mengede könnte auch besser gewesen sein. Beim Halbzeit-Ergebnis von 0:3.

Nordkirchen nicht besser als andere

Dieckmanns Erklärung: „Nordkirchen hat keine einzige Chance selber rausgespielt. Wir waren die bestimmende Mannschaft.“ Aber nun sei das Top-Spiel auch schon Geschichte. Und eine Vorentscheidung sei die Partie noch lange nicht gewesen. „Das Spiel hat keine Aussagekraft im Kampf um den Aufstieg. Da werden noch andere Mannschaften ein Wörtchen mitreden und Nordkirchen wird noch Punkte liegen lassen.“ Spielerisch sei der Verein nicht besser als so manch anderes Team in der Liga, so Dieckmann.

Nichtsdestotrotz will Mengede gegen den TuS Eichlinghofen kommenden Sonntag im Derby zurück in die Erfolgsspur finden. Der erfahrene Verteidiger erwartet eine „hitziges Derby“. Eichlinghofen sei immer ein unbequemer Gegner. „Es wird Tagesform-abhängig sein“, sagt er. Er ist sich aber auch sicher: „Wenn wir das durchziehen, was wir in der ersten Halbzeit gegen Nordkirchen gezeigt haben und dabei auf die Geschenke verzichten, sollten wir den Heimsieg einfahren.“

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