Maximilian Podehl (r.) ist exzellent in die Spielzeit gestartet. © Stephan Schütze
Fußball

Maximilian Podehl stellt seine Ernährung um und trifft seitdem noch häufiger als zuvor

Er trifft und trifft und trifft. Der Mittelstürmer des ASC 09 Dortmund hat in fünf Spielen bereits sieben Tore erzielt. Woran das liegt? Es kann auch was mit einer Ernährungsumstellung zu tun haben.

Sieben Tore in fünf Spielen. Eine bessere Bilanz geht kaum, zumal in der durchaus anspruchsvollen Fußball-Oberliga. Zuletzt traf der Stürmer des ASC 09 Dortmund zweimal beim 2:0 beim den Tabellenführer SG Wattenscheid. Eine Erklärung dafür hat Maximilian Podehl auch nicht unbedingt. Oder vielleicht doch. Seit zwei Monaten hat er seinen Fleischkonsum stark reduziert.

Warum es bei ihm so gut laufe, dass wisse er ehrlicherweise auch nicht so ganz genau, so Maximilian Podehl: „Natürlich bin ich vor der Saison angetreten mit dem Ziel, wieder viele Tore zu schießen. Vielleicht sogar soviel wie vor zwei Jahren, da waren es in der Oberliga 22 Treffer.“

Podehl hat jedes Spiel getroffen

Wenn‘s läuft, dann läuft`s, könnte man sagen. In den bisherigen fünf Spielen hat der 23-Jährige bislang jedes mal getroffen, in zwei Spielen sogar doppelt: „Ich fühle mich einfach fit und brauche sehr wenig Chancen, um meine Tore zu erzielen. Andererseits weiß ich natürlich auch als Stürmer, dass meine Mitspieler einen riesigen Anteil daran haben. Wenn ich keine Bälle bekomme, gibt‘s auch keine Tore.“

Bälle hat er zuletzt genügend bekommen – und verwandelt. Der ASC 09 Dortmund

ist aktuell Tabellensechster mit zehn Punkten. Es läuft für das Team von Antonios Kotziampassis, das am kommenden Sonntag den FC Eintracht Rheine empfängt und mit einem Sieg einen Sprung nach oben machen könnte. „Wir wollen gegen Rheine den nächsten Dreier machen. Durch die neue Auf- und Abstiegsrunde hängen wir uns in jedes Spiel rein, als wäre es das wichtigste überhaupt. Unser Ziel ist natürlich die Aufstiegsrunde“, versichert Podehl.

Dass er sich ausgesprochen fit fühle, habe vielleicht doch einen Grund, den er zunächst nicht so beachtet habe, erklärt der 23-jährige Offensivspieler. „In der Corona-Zeit habe ich ein paar Kilo zugelegt. Um die runterzukriegen habe ich seit zwei Monaten meine Ernährung umgestellt, meinen Fleischkonsum stark reduziert. Erstens habe ich durchaus was an Gewicht verloren, und zweitens fühle ich mich ausgesprochen wohl dabei.“

Podehl ist offen für alle Seiten

Wohl fühlt er sich auch dabei, wie am vergangenen Sonntag in Wattenscheid vor rund 1.000 Zuschauern zu spielen. Was in der Oberliga ja nicht an der Tagesordnung ist, in der Regionalliga oder der 3. Liga aber natürlich schon. „Daran könnte ich mich schon gewöhnen“, zeigte sich Podehl von der guten Zuschauer-Resonanz in Wattenscheid angetan. Könnte er also in der kommenden Saison wechseln? Mit 23 Jahren wäre er ja im richtigen Alter für solch einen Schritt. „Ich habe bis Sommer 2022 einen Vertrag beim ASC, deshalb mache ich mir konkret keine Gedanken. Aber natürlich bin ich offen nach allen Seiten“, erklärt Podehl, der nicht nur Fußball beim ASC spielt, sondern auch ganz normal als Industriekaufmann arbeitet.

Das sei jetzt schon alles sehr aufwendig und würde viel Zeit kosten, aber in der Regionalliga oder in der 3. Liga könne er das mit seinem Vollzeit-Job absolut nicht mehr unter einen Hut bekommen, glaubt Podehl. Und da er seinen Job gerne mache und Wert auf die berufliche Absicherung lege, sei das momentan kein Thema. Der ASC 09 Dortmund wird das gerne hören.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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Peter Kehl

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