Bekommt einen neuen Co-Trainer: Kirchhördes Sascha Rammel. © Stephan Schuetze
Fußball-Landesliga

Kirchhörder SC verliert wichtigen Mann an die Westfalenliga und bedient sich in der Jugend

Die Personalplanungen des Kirchhörder SC für die kommende schreiten fort und befinden sich bald im Endstadium. Jetzt hat der Klub eine „Top-Lösung“ gefunden, so Jörg Mielers, Sportlicher Leiter.

Fleißig und akribisch präsentierte sich der Kirchhörder SC in den vergangenen Wochen bei der Personalplanung für die kommende Spielzeit. Trainer Sascha Rammel bleibt, 15 Spieler haben zugesagt, darunter auch die beiden wichtigsten Stützen: Kapitän Mustafa Yüksel und Spielmacher Simon Rudnik.

Doch beim KSC hat man bereits etwas geahnt. Auf einer wichtigen Position könnte eine Veränderung anstehen, denn während Sascha Rammel seinen Kontrakt verlängerte, zögerte sein bisheriger Co-Trainer Karim Bouasker.

Bouasker geht nach Lünen, Rammel bekommt neue rechte Hand

Als dann fix war, dass Axel Schmeing neuer Trainer beim Westfalenligisten Lüner SV wird und Bouasker kommende Spielzeit dort an der Seitenlinie steht, haben die Verantwortlichen gehandelt.

Ümitcan Aksu wird die neue rechte Hand von Sascha Rammel in Kirchhörde und Bouasker als Co-Trainer ersetzen. Bereits vor Wochen sei Rammel mit der Idee der Aksu-Verpflichtung auf Mielers zugekommen, dieser hat dann „sofort Gas gegeben“, wie er erklärt. „Ich habe die Idee bereits vor Wochen eingeleitet. Es ist eine Top-Lösung, weil Ümitcan hier vier Jahre Jugendtrainer war“, frohlockte Mielers bei der Verkündung am Sonntag.

Zwei Jahre coachte Aksu die B-Junioren, zwei Jahre die A-Junioren. Laut Mielers mit viel Erfolg: Zwei Hallenstadtmeistertitel kamen dabei herum sowie der Kreispokal.

„Ich bin hellauf begeistert. Ümitcan ist als Trainer sehr professionell. Wie er die Jugend geführt hat im B- und A-Jugend-Bereich, das ist schon optimal“, sagt Mielers.

KSC-Verbundenheit ist bei Aksu da

Aksu hatte sich zuletzt eine Auszeit genommen, um mehr Zeit für Familie und Beruf zu haben, jetzt möchte er aber wieder einsteigen. „Er kennt viele Spieler, die Mannschaft, war oft zu Besuch bei Spielen“, erklärt Mielers die KSC-Verbundenheit Aksus, der auch Erfolge im Seniorenbereich vorweisen kann. 2013 stieg er mit dem TSC Eintracht Dortmund in die Bezirksliga auf.

Jetzt kommt er wieder mit dem Kirchhörder SC zusammen und füllt ein weiteres Puzzleteil im großen Puzzle der Personalplanung für die kommende Saison. Bald soll dieses aber bereits fertig gestellt werden, so Mielers, der sich in den letzten Schritten sieht.

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David Nicolas Döring

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