Borussia Dortmund

Isabell Roch, gibt es schon einen neuen Verein? – Spiel gegen Metz soll stattfinden

Borussia Dortmund marschiert und hat die erste deutsche Meisterschaft vor Augen. Darauf ist auch Torhüterin Isabell Roch fokussiert, die den BVB am Saisonende verlassen wird.
Isabell Roch (r.) überzeugte in den vergangenen Wochen mit starken Leistungen. © Ludewig

Im Januar hatte die junge Niederländerin Yara ten Holte die Nase im Tor von Borussia Dortmund vorne. Vor allem in der Champions League wusste die 21-Jährige zu überzeugen. Im Februar übernahm Isabell Roch wieder das Zepter im BVB-Gehäuse. Roch (30) bewies die vergangenen Wochen gleich mehrfach ihre Klasse, national sowie international.

Klares Ziel wird verfolgt

Am Ende der Saison werden sich die Wege zwischen der deutschen Nationalspielerin und Borussia Dortmund trennen.

Doch bis es so weit ist, verfolgt Roch mit dem BVB noch ein klares Ziel: die deutsche Meisterschaft. Am Mittwoch tritt Borussia Dortmund beim Tabellenletzten in Ketsch an, den Kurpfalz Bären (19.30 Uhr, live auf Sportdeutschland.tv). Über die mentale Herausforderung, ob sie schon einen neuen Klub hat und die Mentalität der Borussia sprach Roch im Interview nach dem Spiel gegen Göppingen.

Wie schwierig ist es mental den Umschwung hinzubekommen von einem Spitzenspiel wie gegen Metzingen vergangenen Freitag und dann den Tabellenvierzehnten aus Göppingen zu empfangen?

Man muss bei jedem Spiel motiviert sein, das ist schon klar. Es ist aber immer was anderes. Nicht von der Motivation, einfach auch vom Spieltag her. Von Metzingen gegen Göppingen war es nur ein freier Tag und das ist das eigentlich schwierige. Du bist müde und musst dich vom Kopf her motivieren, da ist es egal gegen welchen Gegner wir spielen.

20 Spiele, 20 Siege in der Liga. Wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?

Das wollen wir uns auf keinen Fall mehr nehmen lassen.

Was wollen Sie sich nicht mehr nehmen lassen?

(lacht) Den Titel, auf den wir vorausschauen und den wir einfach als Ziel haben.

Spiel gegen Metz soll stattfinden

Vergangene Woche wurden zwei Spielerinnen von Metz Handball, Borussia Dortmunds Gegner kommenden Sonntag im Achtelfinale der Champions League, positiv auf das Coronavirus getestet.

Eine erneute Testreihe am Montag fiel negativ aus. „Das Champions-League-Spiel am Sonntag in Dortmund findet statt“, sagte Metz-Präsident Thierry Weizman französischen Medien.

Wie schaffen Sie es diese Spielzeit mit Borussia Dortmund so dominant zu gestalten?

Unser Siegeswille ist sehr groß und unsere Mentalität, das ist sehr ausschlaggebend für unsere Leistungen, die wir gerade bringen.

Sie verlassen Borussia Dortmund am Saisonende. Wie empfinden Sie den Abgang?

Auf jeden Fall ist es schade, dass sich die Wege trennen. Aber gut, das ist einfach so im Sport. Ich habe hier eine schöne Zeit, die genieße ich noch, und will meinen Teil dazu beitragen.

Gibt es schon einen neuen Verein?

Nein, gibt es noch nicht.

Im Januar hatten Sie etwas weniger gespielt, Yara ten Holte hatte da mehr Spielanteile. Jetzt sind Sie seit mehreren Wochen die Stammkraft im Tor. War es schwierig zur normalen Leistung wieder zurückzufinden?

Wenn man Vertrauen bekommt, wenn es läuft, dann hat man Selbstbewusstsein. Ich hab mich wieder gefunden und kann meinen Teil dazu beitragen. Wer besser drauf ist, der muss auch spielen.

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