Noch ist nicht endgültig klar, wie die Staffel von Oberligist ASC 09 Dortmund aufgeteilt wird. © Stephan Schuetze
Amateurfußball

Hickhack um Oberliga-Zukunft: Jetzt äußert sich der Staffelleiter

Bleibt die Oberliga eingleisig oder nicht? Am Montag (20. Juli) soll die offizielle Staffeleinteilung veröffentlicht werden. Bereits am Dienstag könnte diese aber schon wieder Geschichte sein.

Obwohl der Ball noch gar nicht wieder rollt, sind es bereits jetzt turbulente Zeiten für den Amateurfußball. Fernab von verrückten Spielergebnissen und dramatischen Saisonverläufen sorgt vor dem Beginn der Spielzeit insbesondere die Staffeleinteilung der Oberliga Westfalen für einige Diskussionen. Ein Ende scheint absehbar – der Weg dorthin dürfte aber kompliziert werden.

Am Mittwoch (15.7.) vermeldete der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) offiziell, dass die Oberliga Westfalen zukünftig nicht in zwei Staffeln aufgeteilt wird. Zwei Tage später erscheint diese eindeutige Formulierung schon wieder alles andere als unumstößlich, wie es Staffelleiter Spohn plötzlich der WAZ berichtete.

Entscheidung über Oberliga vor dem Staffeltag

„Die Entscheidung ist nicht endgültig. Wir werden in der kommenden Woche noch einmal ergebnisoffen mit den Vereinen diskutieren“, unterstreicht der Vizepräsident des FLVW Manfred Schnieders im Gespräch mit dieser Redaktion. Momentan sei sogar noch jedes mögliche Spielmodell denkbar.

Die wegweisende Konferenze mit den beteiligten Vereinen steigt am Dienstag (21. Juli), wie der zuständige Staffelleiter Reinhold Spohn erklärt. „Es ist eigentlich ein normaler Staffeltag, der aufgrund der momentanen Situation als Videokonferenz abgehalten wird. Natürlich kann da auch noch einmal über die Einteilung der Oberliga diskutiert werden“, so Spohn.

Reinhold Spohn aus Herne führt seit 2010 den Verbands-Fußball-Ausschuss an.
© FLVW © FLVW

Die Krux an der Sache: Bereits am Montag (20. Juli) soll die endgültige Staffeleinteilung für den Amateurfußball veröffentlicht werden – inklusive der Oberliga. „Für uns gilt die Präferenz, dass wir die Oberliga eingleisig durchführen wollen“, betont der Staffelleiter. Dies hätte für die Mannschaften einen randvollen Spielplan zur Folge. Insgesamt 40 Spiele kämen so auf die 21 Oberligavereine zu. Ein Mammutprogramm.

Regelung könnte schon am Dienstag geändert werden

Für Spohn sei es deshalb durchaus nachvollziehbar, wenn sich einige Vereine möglicherweise eine andere Lösung wünschen: „Gerade auch aus diesem Grund diskutieren wir am Dienstag dann unter anderem auch noch einmal über dieses Thema.“

Was bleibt, ist somit eine zeitlich äußerst ungünstige Konstellation, denn: Sollte sich herausstellen, dass beim Staffeltag am Dienstag von den involvierten Akteuren mehrheitlich eine andere Lösung befürwortet wird, die keine eingleisige Oberliga vorsieht, so könnte die Einteilung vom Montag bereits nach einem Tag wieder hinfällig sein.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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