Hier war Marcel Großkreutz (r.) noch für Westfalia Wickede am Ball. Nun trifft er auf seinen Ex-Klub mit dem FC Brünninghausen. © Schütze
Fußball

Großkreutz will gegen die alten Kollegen knipsen – aber darf er auch?

Marcel Großkreutz trifft am Sonntag mit dem FC Brünninghausen auf seinen Ex-Klub Westfalia Wickede. Ob er aber wirklich spielen wird, wird man aber erst noch erfahren.

Für Marcel Großkreutz geht es zurück zum Ex-Verein. Wenn der FC Brünninghausen am kommenden Sonntag (12. September) auf Westfalia Wickede in der Westfalenliga 2 trifft, ist es für den Cousin von Weltmeister Kevin Großkreutz eine besondere Partie. Vor allem ist er endlich wieder fit – und hofft auf Einsatzminuten.

Dass er davon viele sammeln kann, davon ist eher nicht auszugehen. Der 36-jährige Routinier war in der vergangenen – wenn auch kurzen – Saison verletzt. Auch in der Vorbereitung zu dieser Saison verletzte er sich. Ein Muskelfaserriss setzte ihn drei Wochen außer Gefecht.

Seinen Platz in der Innenverteidigung hat daher der 20-jährige Firat Cinar fürs Erste erkämpft. Da Brünninghausen seine ersten beiden Partien (2:0 gegen RW Deuten, 4:0 gegen den FSV Gerlingen) auch jeweils zu Null gewann, ist nicht davon auszugehen, dass das Trainer-Duo um Chef-Coach Rafik Halim und seinem spielenden Co-Coach Florian Gondrum wechseln wird.

Für Großkreutz gar kein Problem: „Firat hat das sehr gut gemacht in der Vorbereitung. Das Team hat jetzt zweimal zu Null gewonnen. Gerade in der Abwehr stellt sich dann die Frage, warum man wechseln sollte? Wenn man seine Chance nutzt, ist man drin. So war das bei mir früher auch.“

Um einen Stinkstiefel Marcel Großkreutz muss sich der FC Brünninghausen aber keine Sorgen machen. Wenigstens ein paar Minuten gegen den alten Verein würde sich der Verteidiger dennoch wünschen, verrät er. „Ich habe vier Jahre bei Wickede gespielt und freue mich darauf, auf den Ex-Verein zu treffen.“ Er habe dort eine schöne Zeit gehabt. „Und wer weiß: Vielleicht knipse ich ja gegen meine alten Jungs?“ Vorausgesetzt, er darf spielen.

Den Saisonstart von Westfalia Wickede findet er schade. Die Westfalia ist mit zwei Pleiten und ohne eigenen Torerfolg in die Saison gestartet. Mitleid bei einer weiteren Niederlage gegen seinen jetzigen Klub hätte Großkreutz aber nicht. „Ich spiele jetzt bei Brünninghausen. Die Punkte kann die Westfalia woanders holen, dann würde ich mich freuen.“

Wir zeigen das Westfalenliga-Derby am Sonntagnachmittag im Livestream. Um 15.15 Uhr ertönt der Anpfiff, kurz davor geht unser Stream online. Auf rn.de/dosport könnt Ihr die Partie live verfolgen.

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