Auf dem Transfermarkt in Dortmund war wieder eine Menge los. © Stephan Schuetze
Fußball

FLVW reagiert auf die Klarstellung des Landes bezüglich der Einwechselspieler

Testspiele sind im Dortmunder Fußball wieder erlaubt - doch wie viele Spieler dürfen eingesetzt werden? Der Landessportbund korrigierte die Angabe des FLVW. Nun hat der Verband darauf reagiert.

An diesem Wochenende sind im Fußballkreis Dortmund endlich wieder Testspiele erlaubt. Wir sind gleich vor Ort – und übertragen das Topspiel zwischen dem TuS Bövinghausen und Westfalia Herne kostenlos für alle. Verwirrung herrschte lange darüber, wie viele Spieler denn nun eingesetzt werden dürfen. Dazu haben sich der Landessportbund und auch der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) nun erneut geäußert.

In der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW steht, dass eine Ausübung von Kontaktsportarten nur mit maximal 30 Personen zulässig ist. Manfred Schnieders, Vizepräsident des FLVW, stellte gegenüber unserer Redaktion klar, dass sich diese Zahl lediglich auf die auf dem Platz stehenden Akteure beziehe – die ändere sich bei einer Auswechslung logischerweise nicht. Folgerichtig dürften beliebig viele Spieler eingesetzt werden.

Landessportbund hat andere Auffassung

Dem widerspricht der Landessportbund vehement: Ein Spieler dürfe, so steht es auf der Homepage, nicht mit mehr als 29 anderen Sportlern auf dem Feld in Kontakt geraten. Markus Leßmann, Abteilungsleiter aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW bestätigte die Interpretation des Sportbundes: Es dürfen also maximal 30 Spieler eingesetzt werden: die Startelf eines jeden Teams plus höchstens vier Einwechselspieler.

Darauf hat nun auch der FLVW erneut reagiert – und bestätigt, was der Landessportbund verkündete. In einer Mitteilung erklärt der Verband, der sich nochmals mit dem Gesundheitsministerium des Landes abgesprochen hat, jetzt: „Die 30 Personen beziehen aktive Spieler und eingewechselte Ersatzspieler ein, also alle, die in den gezielten Kontaktsport gehen. Nicht einzubeziehen sind alle Personen, die – wie beim normalen Sport – die 1,5 Meter Abstand einhalten, also alle Trainer und Ersatzspieler und Schiedsrichter – selbst wenn beim Schiedsrichter ein minimales Kontaktrisiko besteht.“

Die ursprüngliche Aussage Schnieders‘ ist also hinfällig. Die Trainer der Dortmunder Amateurklubs dürfen maximal vier Spieler einwechseln.

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