Centurion Emokpaire (M.) spielt ab Sommer für den BV Brambauer und kommt aus Dortmund vom FC Brünninghausen. © Dan Laryea
Fußball-Bezirksliga

Ex-Westfalenliga-Spieler ist die neue Offensiv-Hoffnung beim BV Brambauer

Der erste Sommer-Neuzugang des BV Brambauer kommt mit einer starken Reputation in die Glückauf-Arena. Wir haben mit dem einstigen Westfalenliga-Spieler Centurion Emokpaire gesprochen.

Die Kaderplanungen beim BV Brambauer laufen. Mit 18 Spielern der aktuellen Mannschaft hatte der Fußball-Bezirksligist schon im Januar verlängert. Hinzu kam jüngst die Verlängerung von Keeper Alexander Ruscher – und die Zusage vom ersten externen Neuzugang.

Dabei griffen die Brambaueraner in ein Regal, an das sie ansonsten eher selten herankommen. Mit Centurion Emokpaire ist es dem BVB gelungen, einen Akteur vom Dortmunder Westfalenliga-Topteam FC Brünninghausen loszueisen.

Einschränkend muss man erwähnen, dass der 24-Jährige erst seit Sommer in Brünninghausen aktiv war und aufgrund von Knieproblemen in den wenigen möglichen Spielen keinen Einsatz in der Westfalenliga nachweisen konnte. Zuvor war Emokpaire für den VfL Kemminghausen in der Landes- und Bezirksliga aktiv, machte sich dort einen Namen.

Centurion Emokpaire möchte fit werden beim BV Brambauer

Nun hat er in Brambauer vor allem ein Ziel, sobald die Pandemie-Lage es zulässt: „Ich möchte nach meiner Verletzung wieder richtig angreifen und viel spielen.“

Schaut man sich den BVB-Kader an, stehen die Chancen darauf gut. Die Offensive, in der Emokpaire beheimatet ist, war zuletzt nicht gerade das Prunkstück der Brambaueraner.

Zudem haben aus diesem Mannschaftsteil erst Andreas Lieder, Arkadij Daunhauer, Marcel Bieber, Ibrahim Hyseni und Sören Dvorak verlängert. Da dürfte sich – Stand jetzt – Platz für Emokpaire finden.

Denn der kommt als offensiver Allrounder ans Freibad. Auf jeder Position habe er im Angriff schon gespielt, sagt er selbst. „Ich bin ein Spieler, der gerne das Eins-gegen-eins sucht“, so Emokpaire weiter.

Stürmer kennt die eigenen Stärken

Zu seinen Stärken zählt er selbst Dribblings, Zweikämpfe und den entscheidenden Pass – so viele Wünsche bleiben da in der Bezirksliga nicht offen, wenn Emokpaire sein Potenzial bestätigt. Dem BVB kann es nur guttun.

Doch an ehrgeizige sportliche Ziele ist derzeit nicht nur wegen der Pandemie-Situation noch nicht zu denken. „Erst einmal möchte ich fit werden und dann natürlich auch bleiben“, sagt Emokpaire.

Als Fußballer wolle er natürlich immer so viele Spiele gewinnen, wie es nur geht. Das sei auch in Brambauer sein Ziel. Kurzfristig muss der BVB aber erstmal auf die Saison-Annullierung hoffen oder bei einer möglichen Fortsetzung schnell punkten. Mit nur drei Zählen stehen die Schwarz-Weiß-Roten auf einem Abstiegsplatz.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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