Zur Zeit ruht der Ball, aber die Planungen der Amateurfußballer für die Saison 2020/21 laufen auf Hochtouren. © Bernd Paulitschke
Fußball-Kreisliga A

Ein A-Ligist setzt weiter auf seine „siamesischen Zwillinge“ als Trainergespann

Das Trainergespann macht weiter, der Sportliche Leiter auch - bei einem Fußball-Kreisligisten werden Kontinuität und Planungssicherheit groß geschrieben.

Die Saison 2020/21 macht Pause, Corona-bedingt ruht zurzeit der Ball. Das heißt aber nicht, dass die Verantwortlichen der Amateurfußballvereine in diesen Tagen untätig sind – es ist die Zeit der Weichenstellung für die 2021/22.

Das gilt auch für den VfB Westhofen. Die Personalentscheidung, die die Westhofener Verantwortlichen im Januar dieses Jahres verkündeten, war ein echter Coup: Mit Ex-Profi Lothar Huber hatten sie sich einen echten Trainer-„Promi“ für ihre A-Liga-Mannschaft an Land gezogen.

Lothar Huber und Christoph Pajdzik im Gespann

In der zurzeit unterbrochenen Saison 2020/21 fungiert Huber gemeinsam mit Christoph Pajdzik als Trainergespann des VfB – eine Konstellation, bei der es auch über die Saison hinaus bleiben wird. „Beide Trainer haben zumindest für die Saison 2021/22 zugesagt, optional sogar noch für die Spielzeit danach“, gab VfB-Präsident Jürgen Rump am Freitag bekannt.

Gut gelaunt in die Saison 2021/22_ Lothar Huber (re.) und Christoph Pajdzik machen als Trainergespann des Fußball-A-Ligisten VfB Westhofen weiter. © Manuela Schwerte © Manuela Schwerte

Aus Sicht der Vereinsführung ist das Weitermachen der beiden die Wunschlösung, daraus macht Rump keinen Hehl. Denn offenbar funktioniert die Zusammenarbeit zwischen „Oldie“ Huber (68) und dem beinahe halb so alten Pajdzik (35) reibungslos. „Im Verein nennen wir sie schon ,unsere siamesischen Zwillinge´“ sagt Rump gut gelaunt.

In der Aufteilung der Arbeit, die sich die beiden Coaches bisher gleichberechtigt teilen, werden sich die Gewichte demnächst aber wohl in Hubers Richtung verschieben. Denn geplant ist, dass Pajdzik, der noch nicht im Besitz einer entsprechenden Lizenz ist, seinen Trainerschein macht – das wird zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen. Für die Vereinsführung sei dies laut Rump aber kein Problem. Denn dass Lothar Huber nach wie vor für den Trainerjob „brennt“, stehe außer Zweifel.

Jürgen Rump setzt auf Kontinuität

So stellt der Präsident zufrieden fest: „Uns war wichtig, dass die Spieler möglichst früh Planungssicherheit haben – die haben sie nun. Kontinuität wird bei uns groß geschrieben“, so Rump.

Dazu passt auch eine weitere Personalie aus dem Westhofener Lager. Obwohl er aus beruflichen Gründen zeitlich sehr beansprucht ist, hat sich Leonard Gashi bereit erklärt, auch für die Saison 2021/22 als Sportlicher Leiter zur Verfügung zu stehen.

Eine Veränderung wird es beim VfB Westhofen dagegen auf dem Trainerposten der zweiten Mannschaft geben. Tobias Hepping scheidet als Trainer der B-Liga-Mannschaft aus und wird laut Rump andere Aufgaben innerhalb des Vereins übernehmen. Die Suche nach einem Nachfolger steht laut Jürgen Rump kurz vor dem Abschluss.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
Zur Autorenseite
Michael Doetsch

Dorsten am Abend

Täglich um 19:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.