Wickedes Kapitän Anil Konya (r.) hält auch in der neuen Saison der Westfalia die Treue. © Foltynowicz
Fußball-Westfalenliga

Echte Liebe: Anil Konya bekennt sich erneut zu Wickede und freut sich besonders auf ein Spiel

Anil Konya hängt noch ein Jahr bei Westfalia Wickede dran. Der Kapitän geht in seine elfte Saison bei der Westfalia. Auf eine Partie nach dem Re-Start freut er sich ganz besonders.

Anil Konya (30) hat´s schon wieder getan. Wie schon seit vielen Jahren zuvor hat der Verteidiger seinen Vertrag beim Fußball-Westfalenligisten Westfalia Wickede um ein Jahr ausgedehnt. Damit geht er im Sommer bereits in seine elfte Saison bei der Westfalia. Für immer Westfalia also, Anil Konya? Wir haben nachgefragt.

Er wartete nur auf ein Signal. Das war ihm für die Vertragsverlängerung wichtig. Anil Konya wollte sichergehen, dass sein Sportlicher Leiter Daniel Dukic und sein Trainer Marko Schott ebenso beim Klub aus dem Dortmunder Osten weitermachen. Als Dukic am 31. Januar bekanntgab, dass sein Weg bei Westfalia noch nicht endet und Schott einen Tag nachzog, war auch für Konya klar, dass er bei den Wickedern bleibt.

„Ich war immer mit Daniel im Austausch. Als klar war, dass beide weitermachen, wollte ich als Spielführer auch ein Zeichen setzen und habe verlängert. Mittlerweile haben wir schon 20 Zusagen. Da sind viele wichtige Stützen dabei“, sagt Konya, der sich mittlerweile einen Vereinswechsel nur noch schwer vorstellen kann. „Man sagt zwar immer niemals nie, aber ich gehe davon aus, dass ich in Wickede meine Karriere wohl beenden werden. Zwischen Wickede und mir ist es wie eine Ehe in guten wie in schlechten Zeiten“, sagt der Kapitän und lacht.

Aktuell steht Wickede in der unterbrochenen Spielzeit auf einem Abstiegsplatz. Gedanken an einen möglichen Abstieg in die Landesliga verschwendet Konya derzeit aber noch nicht. „Ich habe noch keine Sorge vor der Landesliga. Ich befasse mich aktuell aber auch nicht damit. Der Fokus liegt vielmehr darauf, dass wir Informationen bekommen, ob und wann es überhaupt weitergeht“, sagt Konya.

Falls die Spielzeit noch sportlich zu Ende geführt werden sollte (50-Prozent-Regel), dann freut sich Anil Konya auf eine Partie ganz besonders. Für die Schwarz-Weißen steht nämlich noch ein Heimderby gegen den TuS Bövinghausen an. Ein Spiel, das für beide Mannschaften aufgrund der Tabellenlage der Klubs brisant werden könnte. Zudem könnte Konya dann auf einen guten Kumpel treffen.

Es könnte dann zum Zusammentreffen zwischen TuS-Neuzugang Kevin Großkreutz und Konya kommen, die seit Jahren eine enge Freundschaft pflegen. „Sollten wir aufeinandertreffen, dann kann Kevin sich die Schienbeinschoner schon einmal doppelt umbinden. Ich freue mich auf alle Spiele, aber auf das, gegen einen guten Freund, ganz besonders“, sagt das Wickeder Urgestein.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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