Handball

Dortmunder Handballklub verliert seinen Trainer – Nachfolger steht bereits fest

Nach siebenjähriger Amtszeit legt der Trainer eines Dortmunder Handballklubs sein Amt zum Saisonende nieder. Doch sein Nachfolger steht schon fest: Es ist kein Unbekannter.
Ein Dortmunder Handballklub verliert zur kommenden Saison seinen Trainer - hat aber schon einen Nachfolger gefunden. © picture alliance/dpa

Ob, wann und wie die Handballsaison in den heimischen Ligen zu Ende geht, steht aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie derzeit noch in den Sternen. Bei einem Dortmunder Handballklub herrscht nun allerdings Gewissheit, dass an der Seitenlinie nach sieben Jahren eine Ära endet. Doch die Nachfolge ist bereits geregelt.

Die rechte Hand übernimmt

Zur kommenden Saison wird es beim Handball-Verbandsligisten TuS Westfalia Hombruch einen Trainerwechsel geben. Nach sieben Jahren legt Marc Lauritsch das Amt als hauptverantwortlicher Coach nieder und übergibt an seinen bisherigen Assistenten Jörn Uhrmeister. Dem steht als Co-Trainer zukünftig Patrick Hoffmann, der bislang als Spielertrainer für die Landesliga-Formation der Westfalia verantwortlich zeichnete, zur Seite.

Wie von Hombruchs Abteilungsleiter Kai Ruben erhofft und angestrebt bleibt Lauritsch dem Klub allerdings in anderer Funktion erhalten. Gemeinsam mit Björn Panhorst übernimmt er zukünftig den Unterbau in der Landesliga und reduziert damit den zeitlichen Aufwand für seine Tätigkeit. „Die beruflichen Anforderungen sind deutlich gewachsen. Die Familie ist im Laufe der Zeit viel zu kurz gekommen“, erläutert Lauritsch seine Entscheidung, die nicht von heute auf morgen getroffen wurde.

Lauritsch hinterlässt ein bestelltes Feld

Zurückblicken darf er auf eine erfolgreiche Zeit. Im ersten Jahr seiner Tätigkeit bewahrte Lauritsch die Westfalia nach vorhergegangenem Verbandsliga-Abstieg vor dem „Durchmarsch“ in die Bezirksliga, führte sie 2018 dann nach einigen vergeblichen Anläufen zurück in die Verbandsliga. Bestens aufgestellt etablierte sich der Traditionsklub aus dem Dortmunder Süden umgehend in der neuen Umgebung. Und für die Zukunft hinterlässt Lauritsch ein bestelltes Feld.

Ungeachtet der aktuellen Situation und der Tatsache, dass niemand weiß, wie es diese Saison und ob überhaupt weitergeht, sind die personellen Gegebenheiten nach den von ihm geführten Gesprächen mit den Spielern zur nächsten Saison geklärt: „Niemand verlässt den Verein. Die Mannschaft bleibt im Kern zusammen, wird durch Nachwuchsleute aus der Zweiten ergänzt. Einzig Torben und Ole Sasse werden beruflich bedingt kürzer treten und im Landesliga-Team spielen“. Alles bewegt sich in Hombruch im grünen Bereich.

Spielbetrieb ruht vorerst bis zum 1. März

Das erweiterte Präsidium des westfälische Handballverbandes setzte am Wochenende nach einer Videokonferenz mit den Kreisvertretern den Spielbetrieb coronabedingt vorerst weiter bis zum 1. März aus. Der Der DHB teilte am Montag mit, dass auch die Saison in den dritten Ligen und den Jugendbundesligen erst einmal bis zum 28. Februar ruht.

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