Die SG Castrop hat für die Arbeit in der Bezirksliga einen Trainer gewonnen. Dieser kümmert sich um einen kompletten Mannschaftsteil. © Jens Lukas

Dortmunder Amateurverein verkauft seinen Stadionnamen und spielt nun in der 4BRO-Arena

Ein Dortmunder Amateurfußballverein rüstet sich mit einem neuen Hauptsponsor für die Zukunft. Der Klub verkauft im Zuge dessen auch für mehrere Jahre seinen Stadionnamen.

Der Sportplatz solle – mit seinem neuen Namen – nicht nur für künftige Gegner die Spielstätte des schwierigsten Auswärtsspiels der Saison sein, sondern auch für die eigenen Spieler, für die Mitglieder, Fans und Freunde zu einem „Ort der Bruderschaft“ werden. So formuliert ein Dortmunder Amateurfußballklub den fixen Deal seiner Stadionnamenvermarktung auf Instagram.

Der VfL Kemminghausen arbeitet weiterhin mit Hochdruck an einer erfolgreichen Zukunft. Nun teilt der Klub mit, dass er einen neuen Hauptsponsor gefunden habe und im Zuge der Kooperation direkt mal seinen Stadionnamen verkauft hat. Das Stadion heiße fortan „4BRO-Arena am Gretelweg“, wie der VfL bekanntgibt – zunächst für drei Jahre. So lange gilt erst einmal die Kooperation zwischen der Lifestyle-Marke 4BRO, dessen Chef Engin Ergün aus Dortmund ist, und dem VfL. Die Firma 4BRO, die ihren Sitz in Lünen hat, hat zuletzt unter anderem wegen seines Eistees einen richtigen Hype erlebt.

„4BRO stattet all unsere Seniorenmannschaften mit Trainingsklamotten und Trikots aus. Auch bei uns im Stadion soll es mehrere Banner geben. Sie investieren jetzt richtig und wollen auch unsere Jugend voranbringen“, teilt Tuna Kayabasi, Sportlicher Leiter der Kemminghausener, auf Anfrage der Redaktion mit. Die genaue Summe, die beim Verkauf des Stadionnamens herausspringen wird, wollte Kaybasi aber nicht verraten.

Kayabasi, der sich vornehmlich um die Kaderplanung des VfL kümmert, verspricht sich von der Zusammenarbeit Vorteile, an junge, talentierte Spieler zu kommen. „Wir können jetzt auch vermehrt junge Spieler holen und ihnen eine Ausbildung besorgen“, sagt Kayabasi, der zugibt, dass der Verein auf kurz oder lang aufsteigen wolle.

In der neuen Spielzeit 2021/22 wird der VfL noch in der Bezirksliga an den Start gehen. Dort wird sich der VfL, der kürzlich aber schon den einen oder anderen starken Transfer präsentiert sich, mit einer Rolle des Mitfavoriten auf den Aufstieg abfinden müssen.

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Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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