Der Titelverteidiger Westfalia Wickede tat sich lange gegen den A-Ligisten SC Husen-Kurl schwer. © Stephan Schütze
Fußball

Die Dortmunder Löwen blamieren einen Landesligisten – Titelverteidiger tut sich schwer

Die vom Land NRW eingeführte Inzidenzstufe 0 erleichtert dem Veranstalter SV Brackel 06 die Durchführung seines Turniers enorm: Zuschauer ohne Masken, mit Bewegungsfreiheit - fast wie früher.

Am zweiten tag des Kronen-Kreidekarre-Cup gab es die zweite Überaschung. Am ersten tag hatte Bezirksligist BW Huckarde dem Westfalenligisten BSV Schüren ein 0:0 abgerungen. Jetzt blamierte der A-Ligist SF Brackel Dortmunder Löwen einen Landesligisten.

BV Westfalia Wickede – SC Husen Kurl 2:0 (0:0)

Im ersten Sonntags-Spiel gab der Westfalenligist Westfalia Wickede, der das Brackeler Turnier zuletzt dreimal in Serie gewonnen hatte, seine Visitenkarte ab und traf auf den A-Ligisten SC Husen Kurl. Doch der Wickeder Motor stotterte, so dass man sich in den ersten 40 Minuten keine einzige Torchance erspielen konnte und der Drei-Klassen-Unterschied nie zu erkennen war.

Husen-Kurl verteidigte engagiert, konnte offensiv aber auch keine Akzente setzen. In den zweiten 40 Minuten versuchte die Westfalia zwar das Tempo zu erhöhen, tat sich aber auch weiterhin schwer. Dann aber gelang es Wickedes Lukas Homann die gegnerische Viererkette mit einem langen Ball zu überspielen und der offensive Mittelfeldspieler Jan Nielinger erzielte aus kurzer Distanz das 1:0 (63.).

Kurz darauf verwertete Mohamed Lmcademali eine Freistoß-Flanke Nielingers von der rechten Seite per Kopf zum 2:0 (68.). Sehenswert noch der Fallrückzieher Jan Nielingers, der aber leider über das Tor ging (78.). Am Ende bleibt festzuhalten, dass der Titelverteidiger die Pflicht erfüllt hat, ohne dabei aber zu überzeugen oder gar zu brillieren.

Kirchhörder SC – Dortmunder Löwen Brackel 61 0:3 (0:2)

Im zweiten Spiel hieß es dann Landesliga gegen Kreisliga A. Die Dortmunder Löwen wollten die Rolle des Underdogs nicht akzeptierten und setzten den favorisierten Landesligisten aus Kirchhörde selbstbewusst unter Druck. Der KSC wiederum versuchte seine technische Überlegenheit in die Waagschale zu werfen, so dass sich ein deutlich engagierteres Spiel entwickelt, als in der Partie zuvor.

Den ersten Abschluss hatte KSC-Stürmer Christian Wazian, aber seinen Schuss aus der Drehung entschärfte Löwen-Torwart Lars Stellfeld ohne Probleme (13.). Brackels Hendrik Hain setzte den Ball in der 19. Minute aus 14 Metern auf die Latte des KSC-Tores. Mit einem Drop-Kick aus 16 Metern nach einer eigentlich verunglückten Freistoßvariante gelang den bissigen Löwen durch Mathias Berger das nicht einmal unverdiente 0:1 (24.). Kurz vor der Halbzeit erzielte Jan Schwendtner mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze sogar das 0:2 für den Außenseiter (37.).

In Hälfte zwei waren die Kirchhörder somit gefordert, um eine Blamage zu verhindern. Doch Hendrik Hain hatte mit Wiederanpfiff die Vorentscheidung zugunsten seiner Löwen auf dem Fuß, schoss aber knapp rechts am Tor vorbei (41.). Der KSC mühte sich redlich, kam aber nicht zu klaren Abschlüssen. Bei einem Konter wurde Dennis Ebel im Strafraum von den Beinen geholt (64.). Den Strafstoß verwandelte Stefan Wolff sicher zum 0:3 für die Löwen, die damit beste Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales haben.

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